14. Ori „Roemryke Berge“ der VG Remscheid am 11.03.2006

 

Schon die Vorgeschichte war amüsant. Am Freitagnachmittag erschien ich bei sonnigem Wetter, bei ATU und fragte nach ob es noch möglich wäre die Reifen zu wechseln, der Monteur erhob den Einwand ob es nicht verfrüht wäre die Winterreifen schon zu entfernen. Genau "die"  hätte ich jetzt gerne montiert, entgegnete ich Ihm. Die Antwort ob der peinlichen Rückfrage, ob ich wirklich bislang auf Sommerreifen unterwegs war, blieb ich Ihm schuldig

Es war wohl die beste Reifenwahl meines Lebens. Was uns im Bergischen Land erwartete war Schnee und Eis pur.

37 neuzeitige Fahrzeuge gingen letztendlich an den Start. Zugleich setzte auch das Schneetreiben ein. Doch das Problem waren die Minustemperaturen, welche unter der Schneedecke sofort Glatteis bildeten. Da wir im ersten Abschnitt oft als erstes Fahrzeug unterwegs waren, bis der schnelle Peter Maresch auftauchte, bedurfte es doch so mancher Überwindung in einige Eckchen oder Wege einzufahren. In der ersten Fischgräte fand Norbert einen Weg den er nicht als doppellinig anerkannte, da ein Teilstrich wegen eines Gewässers blau und nicht schwarz dargestellt war. Demzufolge gab es für uns keine  korrekte Lösungsmöglichkeit beim zweiten Befahren des Industriegebietes, außer ein über 20 Minuten langes Grübeln. Vor dem Ziel noch einmal Kommando zurück, wir hatten die Sackgasse in der Linkskurve vergessen anzufahren. Berghoch zu fahren war eh nicht das Problem, aber abwärts. Im Ziel erfuhren wir das Norbert einen Skizzenteil übersehen hatte und so mussten wir am Ende mit dem vierten Platz in der Gesamtwertung zufrieden sein. Irgendwie hat es trotz allem Spaß gemacht. Auch wenn wir mit unserem schneebedeckten und eingefrorenen Auto, in der Kölner Gegend angeschaut wurden als kämen wir aus einer anderen Welt.

Erfreulich war der Auftritt von Peter Beckers mit Guido Pitzen. Ein toller zweiter Platz in der Gesamtwertung hinter dem Siegerteam Kröger / Zeuner. Lediglich die Karenz trennte diese beiden Teams. Wie schon in Huchem-Stammeln wurde auch diesmal so ein blaues Verkehrsschild mit geradeaus Pfeil dem Guido zum Verhängnis. Zwei gleiche Kontrolltreffer in nur sieben Tagen, Vorsicht in Heiligenhaus.

Insgesamt hat Manfred Wiche den Teams eine schöne Veranstaltung geboten, welches das hohe Niveau der letzten Jahre bestätigt hat.


 20. Rund um den Kaufpark am 4. März 2006

Fazit des Veranstalters: Wir sind natürlich hoch erfreut über die sehr positive Resonanz zu unserer Fahrt. Unser Dank gilt allen Teilnehmern. Mit 38 Teams erreichten wir eine erfreuliche Entwicklung bezüglich der Starterzahlen. Schön das sich immer viele richtige Neulinge trauen bei uns zu starten. Zudem war alles mit Rang und Namen bei uns vertreten, auch wenn einige Teams aus Bayern nicht antreten konnten, da Sie teilweise eingeschneit waren. Noch am Donnerstag vor der Fahrt, mussten wir das Herzstück unserer Veranstaltung für unbefahrbar erklären. 38 Km Orientierung nur auf asphaltierten Wirtschaftswegen, waren in Schnee und Eis verweht. Zahlreiche Gespräche mit Bauern und Gemeindevertretern, plus Präsente, waren hinfällig geworden. Aber im nächsten Jahr....!  

Während in der Nacht zum Samstag ,ab 3:00 Uhr, Günter Langen und ich die Sichtkontrollen aufhingen, liefen bei Peter Beckers die Laserdrucker auf Hochtouren. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein neue OE 3 entworfen, per Datei an Norbert Walter geschickt und überprüft. Wegen der unklaren Wetterlage blieben wir im Talgebiet der Stadt Jülich. Bis in den frühen Morgenstunden vor dem Starttag wurden die Fahrtunterlagen und Bordbücher neu eingebunden, da sich außer den Zeiten, Durchführungsbestimmungen, sowie die Verbindungsetappen änderten. Peter läuft unter solchen Stressbedingungen zur Bestform auf.

Auch wenn das Buffet uns ein Minus von weit über 100 € bescherte werden wir Qualitativ keine Einschränkungen machen. Zu sehr freut uns und besonders Conny Langen das positive Feedback der Teilnehmer.

Es gab keinerlei Proteste und so konnten wir recht zügig zur Siegerehrung schreiten. Wenn man bedenkt das die Karenz des letzten Teilnehmers um 21:38 Uhr endete, so lagen wir mir der Siegerehrung gegen 23:00 Uhr gut in der Zeit. Immerhin dauerte der Ablauf bis zur Siegerehrung  in Remscheid eine Stunde länger.

Insgesamt waren 32 Personen zur Abwicklung der Veranstaltung im Einsatz. Allen gilt unserer herzlicher Dank. Besonders dem RT Nordeifel und ADAC Ortsclub Eschweiler.

Danke auch an Michael Thomas der mich, wie jedes Jahr, an den Hochzeitstag mit meiner Frau erinnern musste. Aber Gudrun war so mit kellnern beschäftigt das Sie es vielleicht erstmals nach 20 Jahren vergessen hätte !?

40 % Pokale und Ehrenpreise für die Teilnehmer

  

Reflektierende Sichtkontrollen waren nicht zu übersehen

  

Fam. Peters: Erklärungen im Ziellokal. Ist das Glas halb voll, oder...?

  

Immer gerne bei uns und stets vorne dabei. Platz 4 für U. Gehards / R. Gerhards


47. ADAC - ORI des MSC Heiligenhaus am 27.03.2004

Teams: Guido Pitzen / Peter Beckers Klassensieger -- Willi Langen / Willy Willms belegten Platz 4

Es war der vierte Lauf zur westdeutschen Orientierungsmeisterschaft. Bei sonnigem Wetter erschienen in den Klassen B/C 21 Teams zum Start. Alles was in der WOM, Rang und Namen hat, trat an, bis auf Michael Zeuner der zur Zeit in Spanien verweilt. So fuhr Jörg Treuke mit Carsten Kröger. Die Beiden wurden am Ende 7. in der Klasse B. Aus Rettert sammelten Kehlenbeck / Schultz ihre ersten Erfahrungen hier in Heiligenhaus. Es wurde nur der vorletzte Platz, doch Beide sind bestimmt noch Steigerungsfähig. Trotz Genehmigungsprobleme hatten Hans Grützenbach und Martin Kramer eine recht zügige Strecke aufgebaut. Die A4 wurde zwischen Untereschbach und Moitzfeld "rauf und runter" befahren. Sehr zur Freude von Peter Meisenkothen, der hier seinen BMW auf "Endstufe" trieb und lediglich in Köln-Wahn vom Radar der Flugabwehr erfasst werden konnte. Er belegte am Ende mit G. Goworek den 3. Platz im Gesamt. In insgesamt 14 Farbkopien waren die Aufgabenteile dargestellt. Natürlich galt es stets die versteckten Pünktchen nicht zu übersehen, sowie in der Aufgabe 11. Die Wendekontrolle 03 bei Kaltenborn, in der Aufgabe 10 war der einzige Fehler des Teams Beckers / Pitzen. Dennoch reichte es zum Klassensieg und Platz 4 im Gesamt. A. Oberthür hatte zwar diese Wendekontrolle, aber er ignorierte dessen Funktion - wenden - und fuhr einfach weiter. Wer öfters in Heiligenhaus fährt ahnt, das zum Ziel hin meistens eine größere Schleife zu fahren ist, das war auch diesmal nicht anders. Wer dies erkannte wurde mit 2 Kontrollen belohnt. Drei Teams blieben am Ende ohne Kontrollfehler. Mit nur 4 Minuten Karenz belegten M. Thomas und R. Witte den 2. Platz in der Gesamtwertung. Mit der absoluten Punktetraumzahl  "Null" wurden die Titelverteidiger P. Tintrup / N. Walter Gesamtsieger. Das Team Willi Langen/ Willy Willms erreichte mit zwei Kontrollfehler Platz 4 in der Klasse und einen guten 8. Platz in der Gesamtwertung. Die Siegerehrung fand zeitig statt und beendete eine gute Veranstaltung.


VG ARGE Ostsee-Rallye: Zweitausend + 4 Tücken am 20.03.2004

Team: Willy Willms / Peter Beckers fahren auf den 2. Platz in der Gesamtwertung

Titel: " Zwischen Genialität und Wahnsinn". Es war der zweite Lauf zur deutschen Amateurmeisterschaft des NAVC. Deswegen nahmen wir die 640 Km Anfahrt nach Hennigsdorf in Kauf. Was einem bei Fahrtleiter Peter Kietzmann erwartet, ist ja mittlerweile vielen ORI-Teams bestens bekannt. Nach Aussage einiger Teams, die bereits mehrfach an dieser ORI teilnahmen, wird es stetig "Tückenhafter". Nachdem wir um 9:45 Uhr die Papier- und übergründliche technische Abnahme erledigt hatten, freuten wir uns auf den Start um 11:44 Uhr. Doch es kam anders. Das Startauto war verschlossen und der Schlüssel lag unzugänglich auf dem Fahrersitz. Der Start wurde um 1 Stunde verschoben. Fast 3 Stunden verharren im Auto, bei Nieselregen draußen, oder im Autohaus, wo es kaum Sitzplätze, Getränke, geschweige etwas zu Essen gab, das nervte. Hier ahnten wir schon das es eine sehr langzeitige Veranstaltung werden würde. Um 19:04 Uhr erreichten wir endlich, im dunkeln, das Vorziel. Gegen 19:25 Uhr konnten wir dann die Bordkarte im Ziel bei " Eisbein - Otto " abgeben. Mit der Siegerehrung endete gegen 22:30 Uhr eine Veranstaltung, die über 12 Stunden dauerte.

Insgesamt gingen 34 Teams an den Start. In unserer Klasse waren es 21 Teams. Natürlich ist es in der Ori-Szene fast einmalig mit welch exakten, bis ins allerkleinste Detail durchdachten Unterlagen und kaum zu übertreffenden Schwierigkeitsgraden, Fahrtleiter Peter Kietzmann, seine Starter versorgt. Manchmal wäre etwas weniger "Mehr". Auch wir waren ständig gefordert und wie viele, auch sehr oft überfordert. Es ist ein riesiger Vorteil schon einmal bei dieser Veranstaltung gestartet zu sein, denn das Gebiet und oft sogar auch die Lage der Kontrollen, ist jedes Jahr gleich. Zu der gesamten Aufgabenstellung fiel uns nichts treffenderes ein als: "Zwischen Genialität und Wahnsinn". Es war als Co-Pilot unheimlich schwer sich in die Gedankenwelt von P. Kietzmann hinein zu begeben. 13 Seiten Grundausschreibung des ADMV zu verinnerlichen zu den komplexen Durchführungsbestimmungen und ständig neuen Anforderungen innerhalb der Aufgaben, waren schon sehr anstrengend. Während der Fahrt konnte man kein Gespür für die Situation auf der Strecke entwickeln. Machte man alles falsch, oder war es "so" gewollt? Wir hatten keine Ahnung. Zeitdruck, Dunkelheit und einsetzender Regen forderten am Schluss die letzten Kräfte.

Natürlich waren wir am Ende überglücklich, Strafpunktgleich mit dem Gesamtsieger, den 2. Platz erreicht zu haben. Damit konnten wir wirklich nicht rechnen. Unser Freund Ferdi Olk erreichte mit H. Harbeck aus Pinneberg den 3. Platz. Die favorisierten Lokalmatadore Hauf / Bartel landeten auf dem 7. Platz. Auch die ORI-Gang musste Federn lassen: Platz 14 für Bolgrin / Nahme und Platz 16 für Müller / Fuhrhop. Vom Ergebnis war es für uns  optimal gelaufen, zudem unsere Mitbewerber um den Titel, alle Teams aus Bayern, nicht im ersten Drittel landen konnten. Silvia Kruse und Adolf Oberthür mussten aus Zeitgründen, am Schluss abbrechen und endeten auf Platz 19.

Fazit:

Positiv: Top-Unterlagen. Fehlerlose Aufgaben. Hohe Qualität der ausgegebenen Idealstrecke. Erhalt der Ergebnisliste.

Negativ: Übertriebene Aufgabenstellung. " Ganztages-Veranstaltung ". Zu oft durch Wohngebiete und über 5,00 Km-30ziger Zonen.

Fahrtleiter Peter Kietzmann schreibt:

Hallo Willy,

den Bericht hatte ich schon entdeckt. Da jeder seine Meinung frei äußern darf, würde ich dich auch bitten, den Bericht unter orientierungssport.de einzuwerfen. Wo ich noch nachhaken muss, ist die Kritik an den Tempo 30 Zonen. Wir hatten auf den fast 150 km höchstens 5 km Tempo 30 Zonen (auf der Idealstrecke), da fahre ich in Bayern bei den Oris in der Regel mehr km durch Tempo 30 Zonen. Durch die besondere Lage unserer Ori fährt man natürlich mehr durch Bebauung. Leider ist weiter nördlich ein großes Naturschutzgebiet, was unsere Planung massiv einschränkt. Im Westen kommt der Landkreis Nauen, dort bekommt man für Oris nur Bundesstraßen genehmigt. Weiter östlich sieht es genauso aus von der Bebauung, nur das die Straßen dort viel schlechter sind. Also alles keine richtigen Alternativen. OK, ist wieder spät geworden.

Vielleicht sehen wir uns in Artland. Gruß Peter Kietzmann.


Bericht aus der NAVC Auto-Zeitung zu unserer 18. Ori " Rund um den Kaufpark "

Der erste AM/AP Lauf des Jahres war von den Fahrtleitern Peter Beckers und Willy Willms sehr gut vorbereitet. Durch intensive Vorarbeit, unter anderem im Internet, gelang ihnen ein sehr respektables Nennungsergebnis von 40 Teams.

Unter diesen 40 Teams waren allerdings nur drei Teams, die sich um die AM bewerben. Wie schon seit mehreren Jahren leider "üblich" ließ sich das Team, das im Vorjahr von der AP in die AM aufgestiegen war, nicht am Start blicken. Vermutlich will es ein Jahr aussetzen, um dann wieder in der zweiten Liga anzutreten.
Bei der Papierabnahme erhielt man ein 14-seitiges Bordbuch mit den Durchführungsbestimmungen, den Zeitplänen, den Transportetappen und drei Übersichtskarten. Alles in astreiner Druckqualität und verständlich verfasst. Für süddeutsche Teilnehmer ziemlich ungewohnt: Es gab kein allgemeines Einbahnsystem und kein Kreuzungsverbot.
Vom Start in Pier aus ging die OE1 erst einmal in die zum Abbaggern verurteilten Dörfer Inden und Altdorf, wo inzwischen kein einziges Haus mehr steht. Dies wird jedoch selbst in den neuesten topographischen Karten ignoriert. In diesen Karten gibt es immer noch Kirchen, Häuser, Fabriken und Naturdenkmale, die längst abgetragen worden sind. Eine klassische Orientierungsaufgabe wird hier gestellt: Das zum großen Teil noch intakte Straßensystem dem Kartenbild zuzuordnen. Wem das gelang, der war aber noch nicht fertig mit der OE1, denn er musste sich erst einmal mit einem "Pfeilwurm" befassen, bei dem sich drei Pfeile um 2 mm überlappten, wie es in den Durchführungsbestimmungen erklärt worden war. Darin stand allerdings nicht, dass man mit dem ersten Pfeil beginnen müsste, wozu viele Teilnehmer neigten. Tatsächlich musste man mit dem zweiten Pfeil beginnen, dann den Dritten und den Ersten sehr viel später. Später ging es in das altbekannte Gewerbegebiet bei Weisweiler mit den vielen Wendehämmern. Hier mussste man zunächst vier eingerahmte Aufgabenteile zu einem Bild vereinigen und dann überlegen, wie man zwei kurze Striche in einem Wendekreis zu einer gesamtkürzesten Strecke formiert.
Inzwischen fuhren wohl alle Teams in der Abschnittskarenz und bei einigen Teams kam Hektik auf, die zu Fehlern führte. Jedenfalls gab es nach der ersten von drei Orientierungsetappen (OE) kein strafpunktfreies Team mehr.

In der Expertengruppe führten Jörg Treuke/Michael Zeuner aus Quakenbrück, ein Team bestehend aus zwei guten "Fransern" mit 350 km Anreise. Treuke/Zeuner ließen auch in OE2 und OE3 nichts anbrennen und wurden mit 15 Punkten Vorsprung Gesamtsieger der fairen aber trotzdem anspruchsvollen Orientierungsfahrt. Die drei DAM Teams in der Expertengruppe waren schon nach der ersten OE in die zweite Hälfte der Gruppe zurückgefallen und fanden sich am Ende gar im letzten Drittel der Rangfolge, in der Reihenfolge Lang/Zajitschek, Lobenhofer/ Freiberger und Ewald/Oberthür, womit die gewohnte Hackordnung eingehalten wurde.
Anders die Bewerber um den Amateurpokal: Günter Wündsch/ Norbert Winkler fuhren auf Platz 1 in der Amateurgruppe. Und auch die anderen drei AP Bewerber landeten in den Pokalrängen: Elies/Wießmeier, Fuhr/Fuhr und Jarothe/Zwirner.

Nach einer Gesamtstrecke von 165,1 km für die Experten und 135,3 km für die Amateure kamen alle Teams in Wertung im Ziel an, denn beide Gruppe hatten mit 90 Minuten genügend Karenz bei einer Sollzeit von 270 Minuten. Im Ziellokal, dem Bürgerhaus in Huchem-Stammeln, erwarteten ein kaltes Buffet und Kölsch und zahlreiche Pokale die 80 Teilnehmer einer zünftigen Orientierungsfahrt. Zünftig sahen auch die Fahrzeuge aus, die zahlreichen unbefestigten Streckenteile und der leichte Regen waren ganz nach dem Geschmack der meisten Fahrer.
Die Aushänge mit Idealbordkarte, Idealstrecke und Ergebnissen wurden in Ruhe studiert und da alles stimmte, gab es auch keine Einsprüche.

Adolf O.


Erfreuliches zu unserer Kaufpark-ORI vom 6. März 2004

Eure Ori hat uns wieder viel, viel Spaß gemacht! Für mich - dieses mal als Beifahrer - eine ganz neue Erfahrung; Mari hat es wohl auch genossen. Und diesmal war es wenigstens nicht mein Auto was anschließend total versaut in der Garage stand. Ich glaube so langsam haben wir jetzt auch das System verstanden, so dass wir beim nächsten mal in der Klasse "A" starten wollen.

Sehr positiv fand ich übrigens, dass sofort die Ergebnisse ausgehängt waren. Wir konnten alle unsere Fehler nachvollziehen, in erster Linie habe ich die kleinen Zusatzanweisungen (Chinesen) auf den Karten übersehen. Und die kürzere Strecke in OE3 habe ich am nächsten morgen auch noch mal mit der NRW Karten DVD nachvollzogen - aber das hat sich ja wohl geklärt.

Allerdings haben wir offensichtlich das Thema Zeitwertung nicht ganz begriffen. Wir sind die ganze Zeit pünktlich an den Zeitkontrollen gewesen, nur am Schluss etwas zu spät. Laut Ergebnis sind insgesamt 10,5 Zeitpunkte aufgelaufen, die können dann doch eigentlich nur von der letzten Zeitkontrolle stammen? Vielleicht erklärst Du uns das noch mal vor der nächsten Ori, wir haben schon im letzten Jahr da nicht ganz durchgeblickt ...

Jetzt freuen wir uns schon auf das Gold Race, zwischendurch gibt es noch eine Club-Ori. Endlich ist wieder Saison!

Noch mal vielen Dank an das ganze Team,

Martin Engelbrecht und Mari Jokinen


AC Bramsche   36. Haserundfahrt   am 11.10.2003   WOM/NOM

Team: Willi Langen / Willy Willms

Der AC Bramsche hatte mit dem Prädikat "Beste ORI. des Jahres 2002" geworben. Die beständige Qualität der letzten Jahre wurde belohnt. Fast alle Teams die in NRW, im Weser-Ems Bereich und darüber hinaus ORI. fahren, gingen an den Start. Insgesamt 48 Fahrzeuge wurden ab 17:01 Uhr im Minuten Abstand auf die Strecke geschickt. Alle erhielten ein astreines Bordbuch mit Farbkopien, die Fahrtaufgaben waren in Rot eingedruckt. Insgesamt 21 Aufgaben galt es zu lösen. Grundsätzlich galt das Einbahnsystem und Kreuzungsverbot. Zusätzlich durften Pfeile nach dem geforderten Befahren nicht mehr ununterbrochen in voller Länge befahren werden. Auf Bundesstraßen durfte nur nach rechts eingebogen werden. Lediglich auf der B 218 war gegenläufiges fahren erlaubt. Nach dem Start überquerte man die A1 und es folgten Chinesenzeichen, jedoch ohne Punkt der Herkunft.

 

Doch da die Zahl des Aufgabenteils immer am Anfang einer Aufgabe stand, ersetzte diese Zahl den üblichen Punkt beim Chinesenzeichen. In der Aufgabe 4 folgte die Gleichmäßigkeitsprüfung "Heywinkel". Gut und übersichtlich auf einem zusätzlichen farblichen Blatt dargestellt. Die Strecke von 450 m galt es in 60 Sekunden zu absolvieren. Am exaktesten fuhr hier das Damenteam Petra Siever / Regina Wolf vom OC Delmenhorst - Abweichung: 0.04 Sek. Am Ende der Aufgabe 5 in Huxelort war es richtig schwer zum Anfang der Aufgabe 6 zu kommen. Doch mit der Übersichtskarte und dem Gedanken, dass auf der B 218 Gegenverkehr erlaubt war, ging es zu lösen. Reges Treiben herrschte für längere Zeit an der "Roten Mühle". Mit einigen noch folgenden Aufgaben wurde diese "Ecke" mehrfach befahren. In der Aufgabe 7 lockte der 3. Aufgabenteil zum Anfahren aus der falschen Richtung. Da die Zahl den Anfang der Aufgabe vorgab, war das Fahren einer Schleife erforderlich. Innerhalb der Aufgabe 11 erreichte man in der Nähe von Gut Bärenaue die angegebene DK und gab die Bordkarte 1 ab. Bis hier war unsere Welt noch in Ordnung. Mit 50 Strafpunkten lagen wir noch im Mittelfeld. Tintrup/Walter, für die es immer enger wird was den Jahrestitel der WOM 2003 betrifft, ließen gar eine ganze Aufgabe aus, vergaßen zudem das Übertragen einer Kontrolle in die Bordkarte und wurden immer nervöser. Folge, mehrere ungewohnte Fehler in der 2.Etappe.

 

Novum in der Aufgabe 15: Es galt den bislang kleinsten Punkt in der Geschichte des ORI.- Sports zu sehen und anzufahren. Diesen Punkt überhaupt zu Papier zu bringen, zeugt von einer super Hightech Qualität des Druckers. Ebenfalls in Aufgabe 16 war so ein Mikro-Punkt versteckt, aber bei Rot auf Schwarz, verzeihbar. Erfreulicher Weise hatten wir beide Punkte erkannt. Beckers/Oberthür hatten ein anderes Problem. Als die erste OK als Buchstabe und nicht wie bislang als Nummer auftauchte, behandelten sie diese zunächst als Wendekontrolle. Dies kostete den Beiden, bis zur Einsicht, nur Zeit. Klassensieg und ein toller 3.Platz im Gesamt war am Ende der Lohn einer guten Vorstellung. Überhaupt, die Aufgabe 16: Ab hier ging für uns kaum noch etwas. Ein Kartenfehler machte für uns das Erreichen des 1.Fahrtauftrags unmöglich. Zudem war nach der Übersichtskarte bis zum Anfang der Aufgabe zu fahren und darin ist der Weg bis zum Skizzenanfang Einlinig. Das Rätsel löste eine besetzte Kontrolle. Hier bekam man die Lösung und durfte Wenden. Der folgende Pfeilwurm war fair gemacht und forderte logisches Denken. Dies war besonders heute nicht meine Stärke. Z

 

um Ende hin ging es, wie auch bei früheren Fahrten , nach Epe. Mein jährlicher Albtraum. In diesem Kleinstdorf galt es die kürzeste Gesamtstrecke zu fahren. Na ja, hier lernen wir halt jedes Jahr dazu, oder auch nicht. Danach erreichten wir Bühren, irgendwie immer aus der falschen Richtung, trotz einiger Versuche. Nun wurde es auch zeitlich eng. Endlich gegen 22:00 Uhr erreichten wir das Ziellokal. Vorher galt es hier die alljährliche Ehrenrunde zu fahren und es war geschafft. Gesamtsieger der Veranstaltung wurden überlegen, mit einem Vorsprung von 40 Punkten, Jörg Treuke und Michael Zeuner vom AC Artland.

Fazit: Es war die erwartete TOP-Veranstaltung. - Vorbildliche Fahrtunterlagen. Eine tolle Strecke. Gut sichtbare OKs, neben vielen besetzten Kontrollen. Bis auf einen kleinen Streitpunkt, eine fehlerfreie Fahrt und das bei diesen sehr anspruchvollen Aufgaben. Sehr informative Aushänge und eine super schnelle Auswertung. Sehr anschaulich die verteilten Idealstrecken und die Ergebnisse auf der HP des AC Bramsche. Großes Lob also an Thomas und Kurt Behning, sowie Werner Schick und seiner Crew. - Beste Veranstaltung in diesem Jahr? Warum nicht?!!! Herzlichen Glückwunsch!


MSF Hesselberg ( Bayern) am 27.09.2003 - Lauf zur Deutschen Amateurmeisterschaft des NAVC

Team: Willy Willms / Peter Beckers

Was mag mein Ford Mondeo wohl gedacht haben? Nach einer Anfahrt von 460 Km über die Bundesautobahn, bei Sonnenschein, folgten später ca. 40 Km auf dem Truppenübungsplatz Heidenheim. Nur Schotter und Staub. Ideales Gelände für eine richtige Rallye. Doch der Reihe nach. Am Startzelt der Burg in Wassertrüdingen stand links die Musterkontrolle SK10. Nach dem Start galt es nach Koordinaten Punkte anzufahren. Über eine Schleife kam man erneut am Startplatz vorbei. Vorsicht, die Musterkontrolle am Startplatz stand ja jetzt rechts und musste notiert werden. Später lag einer dieser Koordinatenpunkte auf einem Stück alter Straße. Hier befanden sich gleich 2 Kontrollen. Doppelbestrafung. Wie man danach die neue Straße laut Karte wieder erreichen sollte, wird das Geheimnis des Fahrtleiters H. Werner bleiben. Vielleicht deshalb der Satz in den Durchführungsbestimmungen: Eine Fahrt endet immer erst im Ziel. Niveaugleiches kreuzen war verboten. Passte es dem Fahrtleiter nicht von der Streckenführung her, so wurde halt eine Brücke in die Karte gemalt und man durfte dort kreuzen. Nach einem dummen Fehler, wie Fehler halt meistens sind, erreichten wir mit 24 Min. Verspätung die ZK1 auf dem Truppenübungsplatz Heidenheim. Hier tummelten sich dann alle 26 Teams auf allen befahrbaren Wegen. Nur wenige behielten den Überblick, so dass an vielen Stellen unbeabsichtigt der Gegenverkehr lauerte. Hier eine saubere, zügige Aufgabenstellung und es hätte richtig Spaß gemacht. Leider musste man Kleinstpfeile in die Karte übertragen die zudem noch verdreht dargestellt waren. Eine Skizze sogar noch auf Transparentpapier malen und so lief die Zeit weg. Alle Wege des Übungsplatzes wurden vom Veranstalter zu doppellinigen Wegen erklärt. Tolle Sache, doch leider gab es viele Wege in der Natur die in der Karte noch nicht mal einlinig dargestellt waren. Erste größere  Probleme bekamen wir bei den Chinesenzeichen. Schon hier brach A. Oberthür die Etappe ab. Irgendwie ging es für uns noch weiter. Doch bei den folgenden Fischgräten landeten wir immer wieder im angrenzenden Wald, auf einem tierischen Schlaglochweg. Obwohl wir mehrfach neu ansetzten, gab es für uns keine Lösung. Auch aus Karenzgründen mussten wir abbrechen.

Start in die letzte Etappe: Ojeh, es ging teilweise wieder über den Truppenübungsplatz. Nun ernteten wir die Folgefehler der vorherigen Etappe, da uns die restlichen Wege des vorgeschriebenen Einbahnsystems, durch den Abbruch in der 2. Etappe nicht bekannt waren. Endlich ging es wieder über normale Straßen und Wege, man konnte Zeit gut machen. Zusatz für die Co-Piloten: Auf Staatsstraßen darf nur nach rechts und auf Bundesstrassen nur nach links aufgefahren werden. Doch die Freude währte nicht lange. Über eine große Schleife ging es wieder zum Truppenübungsplatz. Dort war es ruhig geworden. Eine einsame, besetzte Kontrolle, in Form einer blonden Frau, machte nach unserer Durchfahrt völlig verstaubt "Feierabend". Endgültig verließen wir nun den Truppenübungsplatz. Es waren schon tolle Wege die nun angeboten wurden und weiterhin war auch der Beifahrer gefordert. Durch das geforderte auffahren nach rechts oder links, je nach Qualifikation der Straße, mussten oft enorm große Schleifen gefahren werden. Frage: Wie herum? Die meisten Kontrollen entdeckten wir im Außen- oder Rückspiegel. Hier fehlte eine klare Vorgabe des Veranstalters. Über 15 Km der Idealstrecke gab es überhaupt keine Kontrolle. Warum? Der Fahrtleiter hatte keine Mühe gescheut viele Bezeichnungen von Staatsstraßen in die Karte hinein zu manipulieren, selbst aus asphaltierten Feldwegen wurden Staatsstraßen. Doch woher sollte man deren weiteren Verlauf z. B. im Ort, aus der Karte erkennen? Kurz vor dem Ziel noch eine Turnübung, eine von insgesamt drei "Selbststempel-Kontrollen" und um 18:45 Uhr es war geschafft. Gesamtsieger wurden H. Lang / A. Zajitschek, die ihren Vorsprung in der DAM souverän ausbauten. Super die Leistung der Zweitplatzierten "Berliner" Brennecke / Kietzmann, die sich überaus geduldig und erfolgreich durch den Truppenübungsplatz arbeiteten. Zufriedene Dritte wurden R. Freiberger und M. Lobenhofer. Wir belegten den sechsten Platz. A. Oberthür erreichte mit dem Helmbrechter Fahrer W. Leitloff den achten Platz.

Fazit: Eine tolle Fahrtstrecke. Korrekt, sichtbare Kontrollen. Besser könnte werden: Eindeutigere Fahrtanweisungen. Bitte viel weniger Blätter Fahrtaufträge. Dann sollte man die Folgefehler berücksichtigen. Wer auf dem Truppenübungsplatz einen Fehler baute, oder gar nicht mehr weiter wusste, war hoffnungslos verloren.

Beschämendes am Rande...

Hesselberg: Lutz Müller, startet seit Jahren als Fahrer mit Maren Soyka bei unserer Gold-Race. Nun reist er 650 Km an, um eine Ori zufahren und Spaß zu haben. Da Maren sehr kurzfristig absagte, reiste er dennoch an und war bereit, Kontrolle zu stehen. G. Wündsch hatte bei mir angefragt, um wie bei der Gold-Race, auch in Hesselberg mit Tanja Langen zu fahren. Doch sie musste leider arbeiten. Dadurch bildete sich das Team G.Wündsch / L. Müller. Bei uns am Tisch wurde, unter vielen Zeugen, mit den Teilnehmern der Gr.1 gesprochen und selbst von R. Schöpf kam die Zustimmung, das beide in der Gr. 1 starten dürfen. Jetzt wurde die Nennung abgegeben und dann die Bordkarten ausgefüllt. Was sprach eigentlich dagegen? Ich erhalte von "Paul Käfer" alle Ergebnislisten aus Norddeutschland. Dort fährt L. Müller als Fahrer vergleichbar in Gr.2. Er ist als Beifahrer noch nie in Bayern oder beim NAVC gefahren und sein Fahrer G. Wündsch spielt in der laufenden DAM keine Rolle. So war eigentlich alles vor dem Start geregelt. Gegen 18:15 Uhr erreichten die beiden das Ziel. Als endlich gegen 22:00 Uhr die Ergebnisse kamen, herrschte Freude bei Lutz und Co.. Auch wir teilten die Freude, da die ORI-Gang, für die auch wir gefahren sind, die Mannschaft gewonnen hat. Total happy waren beide, als wenig später der Aushang der Gr. 1 kam: Klassensieg! Toll.
Ca. 10 Min. später: Jetzt wird Beiden mitgeteilt das sie a.d.W. sind !!!! Begründung: Zu gut für die Gr. 1!!!
Über 4 Stunden ORI.-fahren durften Sie, vier Stunden essen und trinken im Ziellokal durften sie, Startgeld zahlen durften sie, Mannschaftsnenngeld zahlen durften sie. Danach hatten sie keine Rechte und Möglichkeiten mehr. Wir Alle an unserem Tisch konnten das nicht nachvollziehen. Menschlich überhaupt nicht. Diese Entscheidung war blamabel für eine NAVC-Sport-Veranstaltung. Wir haben sehr betroffen und nachdenklich das Lokal verlassen und den Heimweg angetreten.

Hallo Willi,

habe heute deinen Bericht gelesen in dem du behauptest, dass ich von der Einstufung Wündsch / Müller in die Gruppe 1 vor dem Start gewusst hätte, und damit einverstanden gewesen wäre. DAS STIMMT NICHT. Mit uns hat keiner darüber gesprochen, sonst hätte ich bereits vor dem Start reklamiert. Gruß Rudi Schöpf

 


NAC Amberg ( Bayern) am 29.06.2003 - Lauf zur Deutschen Amateurmeisterschaft des NAVC

Team: Peter Beckers / Willy Willms

Es war einmal: Eine Fahrt mit herrlichen Wegen in abgelegenen Gegenden und einsamen Landschaften. Hier kam selbst der anspruchvolle Fahrer auf seine Kosten. Vorbei! Nur Landstraßen, Ortschaften, Industriegebiete und Ampeln. Leider. Es gab kaum einen Unterschied zwischen einer Ori. im Ruhrgebiet oder wie heuer in Amberg. Außer das man eine Aufgabe noch auf Transparentpapier abzeichnen musste. Zwei Sätze in den Durchführungsbestimmungen entschieden die Veranstaltung. Überlegen wir  in unserer Region mühsam, das man sich korrekt ausdrückt, so dass auch jeder Teilnehmer versteht was gemeint ist, so umschreibt man hier bewusst (?) mit Wortspielereien, wie z. B. "Fahren Sie....durch Krondorf zur ZK 2." Wir sind ganz durch Krondorf gefahren und am Ende stand links die ZK, wie eingezeichnet, an einem Feuerwehrhaus. Die Bordkarte wurde abgegeben und uns fehlten 2 Kontrollen. Lösung: "Durch Krondorf" bedeutete, soweit fahren bis man das Ortsendeschild passierte! Also zunächst an der ZK vorbei! Der weitere entscheidende Punkt: An ZK 2 wird die Idealstrecke in Bezug auf Kreuzen und Gegenrichtung neutralisiert. Zusatz: Die letzten 15 Meter werden auf Teerflächen nach Natur gefahren. Für uns war klar, das hiermit die An- und Abfahrt an der ZK 2 gemeint ist. Pustekuchen.

Wir sind weiter unter Berücksichtigung der bereits gefahrenen Strecke, des geforderten Einbahnstraßensystems, des Kreuzungsverbotes gefahren und standen plötzlich vor unlösbaren Aufgaben. Gemeint war: Nicht wie geschrieben an, sondern ab ZK2 braucht die bis dahin gefahrene Strecke bezüglich des EBSS und Kreuzungsverbotes nicht berücksichtigt zu werden. Dies brachte uns im Ergebnis etliche Kontrollen, sehr viele Kilometer und kostete natürlich Zeit. Anders im Ziel: Adolf Oberthür, bekanntlich einer der schnellsten im Feld, hatte auch Zeitprobleme, die er allerdings auf seine Art löste. Per Protest und dem Druckmittel von 50.-Euro Protestgebühr, landete Adolf nach einem konstruktiven Gespräch mit dem Sportkommissar Herrn Ott, mit null Zeitfehlern auf Platz 4 der Gesamtwertung. Null Zeitfehler bei einer ORI. Echt stark. ;o) Wir belegten hinter A. Oberthür den 5. Platz und waren uns einig, da wäre mehr drin gewesen, wenn nicht...! Wünschen wir dem Veranstalter für das nächste Jahr ein erfolgreicheres Genehmigungsverfahren und den Teilnehmern, vielleicht finden sich mehr als 21, wie dieses Jahr, ein, fairere Erklärungen und eine Gleichbehandlung aller Teams.


2. Int. Classic Tour  des AC Eschweiler im ADAC 23/24.05.2003

 

Es begann schon wie im Vorjahr mit einem Sektempfang am Freitagabend im Wasserschloss " Krambach". Viele Teams nutzten schon die Möglichkeit zur Abnahme am Vorabend. Schon jetzt stand fest das die Starterzahl des letzten Jahres leider nicht erreicht werden konnte. Dabei hatte man sich zurecht eine Steigerung erhofft. Insgesamt fanden 65 Teams den Weg zum Vorstart am Rathaus. Um 9:00 Uhr ging es im Stadtzentrum für die Oldtimer der Kategorie Sport richtig los.

 

Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit. Neben der frühen Startzeit, war dies ein Grund warum die Bevölkerung nicht so zahlreich erschien, wie noch im Vorjahr. Nach einem kurzen Stopp beim Hauptsponsor wurde man zügig aus Eschweiler heraus geführt. Über die BAB ging es nach Holland. In Kartenausschnitten galt es die roten Aufgabenteile zu fahren. Lobenswert die Top Fahrtunterlagen in Form eines Bordbuches, erstellt von Peter Beckers. Die Meterangaben wurden auch in Miles angegeben. Vor Ubachsberg wurde die erste GLP gestartet. Danach ging es mit rot Eingedruckter Strecke weiter. Hier machten nicht nur wir den 1. Kontrollfehler. Rechts ab wäre um 48 Meter kürzer gewesen bis zum nächsten Aufgabenteil, als Gerade aus. Im neuen Industriegebiet von Margarten fand eine saubere kleine OE statt. Über Gulpen ging es nach Slenaken. Wer ,wie wir, über Epen fuhr hatte den längeren Weg gewählt und wurde mit 2! Kontrollfehlern bestraft. Bei Remersdaal begann die 2. GLP. Hier wurde ein 40ziger Schnitt gefordert. Nun ging es nach Belgien, wo in Hombourg die Mittagspause stattfand. Die dritte GLP führte uns bis nach Henri-Chapelle. Leichte Orientierungsaufgaben führten durch eine schöne Landschaft bis in den Parc Naturel Nation Raeren. Hier fand die längste GLP statt. Über Roetgen ging es entlang der Nordeifel zurück nach Eschweiler.

 

Hier waren wir als erstes Fahrzeug vor dem Veranstalterzeitplan und mussten etwas warten. Auf dem eigens gemieteten " Driesch-Platz" fand die Zuschauerprüfung statt. Eine Sollzeitprüfung mit sportlich hohem Wert. Mit der Besichtigungsrunde insgesamt 4 Runden. Zeit setzen. Zeit bestätigen. Zeit um 3 Sekunden verbessern. Das machte richtig Spaß. Danach ging es zum Ziel. Mitten auf dem Marktplatz in Eschweiler. Um 15:30 Uhr hatten wir die Strecke von 180 Km absolviert. In der Festhalle Dürwiß wurde um 19:00 Uhr das warme Abendbuffet eröffnet. Nun kamen zügig die Ergebnisaushänge. Gegen 20:30 Uhr begann Fahrtleiter Dieter Heinen die Siegerehrung. Ihm wurde zurecht mit Beifall, für die gelungene Veranstaltung gedankt.

Fazit: Es war eine gelungene Veranstaltung mit schöner Streckenführung und einem astreinen Bordbuch. Die Organisation wurde mit sehr hohem Aufwand betrieben. Das Preisleistungsverhältnis stimmte auf jeden Fall. Für das nächste Jahr wünschen wir dem Veranstalter mehr Starter und besseres Wetter. Helmut Jahnke und ich waren natürlich zufrieden. Nachdem wir eine GLP total verhauen hatten, konnten wir eine gewinnen und zweimal die zweitbeste Zeit erreichen. Eine fehlerfreie 2. Etappe sicherte uns den Klassensieg und den 3. Platz in der Gesamtwertung.


Die WOM 2003 im Überblick: Nach sieben Veranstaltungen, aus der Sicht eines Teams der B-Klasse:

Über den ersten Lauf zur WOM beim NAC Duisburg wurde schon genug debattiert. Fahrtleiter G. Goworek versprach für das nächste Jahr einige Änderungen. Positiv überrascht war man über Streckenführung und Qualität der Fahrtunterlagen, beim MSC Hu.-Stammeln. Hier ist man auf dem richtigen Weg. Mit 38 Teams am Start war es die bislang am zweitbesten besuchte Veranstaltung. Die VG Remscheid knüpfte nahtlos an  ihr bekannt gutes Veranstaltungsniveau an. Für mich war es bislang die beste WOM -Veranstaltung des Jahres. Bitte weiter so. Es ist schon ein paar Euro teuerer beim MSC Heiligenhaus zu starten als anderswo. Wenn man dann die voller Reklame befindlichen Programmhefte sieht, stimmt es schon verwunderlich das ein Zusenden der Ergebnislisten aus finanziellen Gründen nicht möglich ist. Die Möglichkeit über das Internet Ergebnisse zu erfahren besteht leider nicht. Erfreulicher Weise geht man neue Wege bezüglich der Fahrtunterlagen, auch wenn hier eine sehr unglückliche Farbauswahl für die Fahrtaufgaben getroffen wurde. Die Fahrtstrecke entschädigte für einiges und machte echt Spaß. Über den AC Artland: Siehe gesonderten Bericht. Zu der PSV Duisburg - Veranstaltung kann ich nichts sagen da wir dort nicht gestartet sind. Es folgte mit der RG Oberberg eine Veranstaltung auf die wir uns immer gefreut haben. Doch für unser empfinden hat R. Witte diesmal zu tief in die Trickkiste gegriffen. Sehr saubere Fahrtunterlagen, gute Streckenführung, aber zu schwer.

Anmerkung von Rainer Witte :
Hallo Willy,
ich wurde am Samstag auf Deine Sichtweise einer zu schweren RGO - Fahrt 2003 hingewiesen und habe gerade Deinen Bericht gelesen. Ich habe dazu 2 Anmerkungen: 1. Die beiden Ersten im Gesamt hatten jeweils 4 Fehlkontrollen, genau soviel wie bei Deiner Fahrt, also war meine Fahrt auch nicht schwerer als Deine!  2. Warum fuhrst Du nicht in Schwelm, dort kamen vier Teams mit null Fehlern ins Ziel und mit vier Fehlern war man Letzter. (Maresch / Witte, hahaha)! Mit freundlichen Grüßen, Rainer

Allgemeines:

Es entsteht immer mehr der subjektive Eindruck das einige Veranstalter nur noch ORIs für  Zeuner, Walter, Witte und Co. ausarbeiten. Der Rest bleibt irgendwo auf der Strecke. Leider fallen auch oft im Ziel Entscheidungen bei denen es anscheinend nicht darum geht "was" richtig ist sondern "wer" es so gefahren ist. Wer einen Fehler macht und dann nicht doppelt bestraft werden möchte, dürfte als Team ohne Lobby nur noch beim Burgring Nideggen starten. Außerdem finde ich die Einzelgespräche der Fahrtleiter mit Spitzenteams vor und nach der offiziellen Fahrerbesprechung nicht korrekt. Es wäre schön wenn "Alle"  mit dem gleichen Grundwissen an den Start gehen würden.

Zu den Teams:

G. Goworek mausert sich in diesem Jahr zu meinem persönlichen Geheimtipp. Immer stärker wird Jörg Sauer und ist die positive Überraschung bislang. Es sieht fast so aus als könnte Rainer Witte es in diesem Jahr endlich schaffen. Zu gönnen wäre es ihm allemal. Das Team Tintrup / Walter steht schon gehörig unter Druck und muss einiges zulegen wenn sie um den Titel mitfahren wollen. Ob Behning / Zeuner noch zum großen Endspurt ansetzen? Es wird langsam aber sicher Zeit. Auch Peter Maresch liegt noch auf der Lauer. Sein Punktestand ist zu beachten. Ebenfalls ganz vorne mit dabei und noch mit " Außenseiterchancen " ist Michael Thomas. Er scheint in diesem Jahr richtig ernsthaft um die Meisterschaft zu fahren. Zur alten Stärke zurück gefunden zu haben scheint das Team Krämer/Stüker. Dies zur Freude aller. Hoffentlich war PSV Duisburg nur ein Ausrutscher. Langsam in Schwung kommen Putz / Bangert, denen man  im ersten Jahr in der Klasse C etwas mehr Erfolg wünscht. Für das symphatische Team Kamps / Kamps läuft es zur Zeit leider nicht Rund. Die beiden bräuchten dringend ein Erfolgserlebnis um wieder, mit Selbstvertrauen, an ihre vergangenen Leistungen anknüpfen zu können. In der Klass B sah es ganz danach aus als wenn Hocke/Heinen dominieren könnten,  in Oberberg folgte der jähe Absturz. Doch die beiden werden weiterhin um den B-Titel hoch gehandelt. Der Weg zur B-Meisterschaft führt eindeutig über das Remscheider Team Freud / Sieper, die sehr konstant in ihren Leistungen geworden sind. Achtung: Wie bereits erwähnt, da ist noch Jörg Sauer. Im Hintergrund lauernd und doch nicht ganz ohne Chancen ist das Team Kettler /Wiche. Natürlich profitiert Martin Kramer von der Erfahrung seines Fahrers Hans Grützenbach. Dennoch ist es schon erfreulich wie gut die beiden sich platzieren und ich glaube, da geht noch etwas in Richtung B-Titel. Leider gar nicht in Schwung kommt dieses Jahr Tamara Heinze mit ihren neuen Fahrer Harald Lellek. Hoffentlich halten die beiden durch und überwinden die momentane Durststrecke. Aller Anfang ist schwer: Dies gilt zur Zeit für das neu in der Klasse B vertretene Team Schmitz / Schmitz. Bitte durchhalten, sonst werden es mit Edgar Zimmermann, Adolf Oberthür und Holger Wanner, immer weniger Teilnehmer gegen die wir noch gewinnen können.


- AC Artland am 26.04.03 -

Das Team W.Langen / W. Willms wurde sechster von 10 Teams in der Klasse B. Immerhin wurden noch drei C-Teams geschlagen. Es war die erhofft gute Veranstaltung, die besseres Wetter und mehr Teilnehmer verdient gehabt hätte.

Teilnehmerbericht

Insgesamt fünf Prädikate lockten an diesem leider verregneten Samstag 31 Teilnehmer zum dritten Lauf der Norddeutschen Orientierungsmeisterschaft. Michael Zeuner und Jörg Treuke boten mit der Orientierungsfahrt des AC Artland Orientierungssport vom Feinsten. Die Rahmenbedingungen stimmten, das Hofcafé Elting-Bußmeyer sorgte für freundliche Bedienung und gute Verpflegung. Spannend sollte es sein, wie sich beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison die Nord-OM-Fraktion gegen die starke Konkurrenz aus dem Bereich der West-OM durchsetzen kann.
Die Durchführungsbestimmung war deutlich formuliert. Neu war das Verbot des Amerikanischen Abbiegens. Wie beim AC Artland üblich, wurden die zehn Punkte der Durchführungsbestimmung durch weitere schriftliche Vorgaben auf den Fahrtunterlagen ergänzt. So durften doch gelegentlich Nebenwege oder die Bundesstraße gegenläufig befahren werden. Zwei Aufgaben bildeten eine "neutrale Strecke", die Verbindung beider Aufgaben hingegen war absolut nicht neutral. Man musste also immer alles sehr genau lesen.

Insgesamt 21 farbig gedruckte Aufgaben waren abwechslungsreich gestaltet. Bei dem einen oder anderen "Haken" hätte man sich vielleicht noch eine Kontrolle gewünscht, das Fahrtleiterteam hatte sie wohl zu Gunsten der Bewertungsgerechtigkeit "geopfert". Die 25.000er Übersichtskarte musste nur zum Einmalen der immer in voller Länge zu fahrenden Pfeile genutzt werden, die Aufgaben und deren Verbindungen waren nach den Kartenausschnitten zu fahren. Dabei ergaben sich schon die ersten Hürden, da man die Ausschnitte sehr zielgerichtet zugeschnitten hatte und somit der eine oder andere Umweg nötig wurde. Wir haben gelernt, dass in "Groß Mimmelage" am bekannten Parkplatz jetzt ein blauer Fahrtrichtungspfeil steht. Wer so wie wir das weithin leuchtende U aufgeschrieben hat, hielt sich nicht an die StVO. Besonders schwierig waren die kurz gehaltenen Fischgräten. Hier durften nur die Hauptwege Beachtung finden, die noch durchgehend befahren werden konnten.

Es zählten also auch diejenigen Wege nicht mit, bei denen ein verbotenes Teilbefahren der Pfeile notwendig wäre. Aufgabe 15 verursachte einiges Kopfzerbrechen. Musste hier doch zunächst erkannt werden, dass unter Pfeil 2 ein Nebenweg war, da brauchte man die Übersichtskarte doch noch. Aufgabe 13 und 14 waren die schon angesprochenen "neutralen Strecken", die man gegenläufig fahren durfte, sich aber durch die Verbindung eine Straße zumachte. Nach Aufgabe 14 durfte die Bundesstraße gegenläufig gefahren werden. Viele Dinge mussten also Beachtung finden, um in Aufgabe 15 den ersten Pfeil anfahren zu können, es wurden hier einige Fehler gemacht. Aufgabe 18 und 19 führten über das Gelände einer Genossenschaft. Hier bot das Fahrtleiterteam gut vergrößerte Skizzen, sodass der Fahrtauftrag deutlich zu erkennen war. Mit Aufgabe 21 sollte das Ziel nach Übersichtskarte angefahren werden. Eine in der Übersichtskarte zugemalte Straße musste umfahren und der erste Pfeil der Veranstaltung durfte nicht teilbefahren werden, eine Wendekontrolle ersparte uns einen weiten Weg.


Die Aushänge im Ziel waren aussagekräftig, die Auswertung verlief zügig. In der Klasse A konnten sich Michael Siever / Michael Sauermann (OC Delmenhorst) punktgleich vor Simone Rathje / Daniel Böhmann (AC Bramsche) platzieren. Es entschieden 3 cm in der Sonderaufgabe. In der Klasse B setzten sich Wilfried Böhmann / Werner Schick (AC Bramsche) durch. Punktgleich mit dem zweitplatzierten Team (Peter Tintrup / Norbert Walter, RT Albatros) aber ohne Karenz konnten Kurt und Thomas Behning (AC Bramsche) ihren Gesamtsieg feiern. Die Nord-OM-Fraktion setzte sich also, zumindest was die Klassensiege anbelangt, gegen die starke Konkurrenz aus dem Bereich der West-OM durch, wobei Kurt als zweimaliger Westdeutscher Meister sicherlich auch zur West-OM-Fraktion zu zählen ist. 


ORI "Rund um den Kaufpark" des MSC Huchem-Stammeln am 8. März 2003

Datum: 2003-03-11 21:19:23
Hurtmann/Walendy

Wir können uns den allgemein positiven Reaktionen der anderen Teilnehmer an der ORI vom 8.3.03 nur anschließen. Uns hat die Fahrt sehr gut gefallen. Tolle Strecke, Aufgabenstellung o.k. Wenn wir geahnt hätten, dass wir in Klasse N noch den 2. Platz belegen, wären wir vielleicht doch noch bis zur Siegerehrung geblieben. Beim nächsten Mal sind wir ganz sicher wieder dabei. Gruß Ricarda Walendy und Helmut Hurtmann.

Bericht zur ORI des MSC Huchem-Stammeln am 8. März 2003 aus Sicht eines Teams der Klasse N

Hallo Willi,

 tolle Veranstaltung! Wie Ihr immer diese keinen Strassen findet! Das muss ja viele, viele Stunden kosten die Strecke auszusuchen. Und dann noch alles genehmigen lassen!

 Mein Auto sieht aus wie Sau (siehe auch unten, OE3), überall Schlamm und feiner Staub. Die Idee mit den warnenden Ausrufezeichen war Spitze, allerdings hätte unser Mini ungefähr 256 Ausrufezeichen auf der Strecke gebraucht. Aber wir haben nur einmal (harmlos) aufgesetzt. Der Mini ist gerade in der Werkstatt zur Inspektion, ich hoffe dabei kommen keine Überraschungen heraus. 

Es tut mir leid, aber wir haben es wieder nicht bis zur Siegerehrung ausgehalten. Wir waren beide total erschlagen und haben uns um 22:30 verdrückt. Wieder mal ohne Tschüss und Danke zu sagen, dies sei hiermit herzlichst nachgeholt.

Mit unserem Ergebnis sind wir ganz zufrieden, es kann nur noch besser werden. Allerdings sind wir uns immer noch nicht ganz sicher ob wir alle Regeln richtig verstanden haben. Daher habe ich einige Punkte aufgeschrieben die wir nicht ganz verstanden haben. Vielleicht könntest Du ja mal ... bei Gelegenheit ...

 OE1:

 Hier ist eigentlich (im Nachhinein) fast alles klar, wir haben uns am Anfang ein wenig blöd angestellt. Nur auf der Seite 3 haben wir etwas nicht verstanden, es geht um die Kontrollen am Ort Serrest.

 Von Osten kommend kam man an die Kontrolle "U", so weit OK. Direkt danach kam dann "I" - leider falsch, wir vermuten: dies war eine "negative" Kontrolle, d.h das Schild war durchgestrichen - richtig?

Veranstalter: Trotz Zusage des Bauern sperrte er später den Weg und wir waren gezwungen die Kontrolle I zu neutralisieren. Deshalb war sie auf der Idealbordkarte durchgestrichen.

 Dann ging es nach "21" und "24", so weit OK. Aber dann sind wir rechts um den Ort Serrest gefahren, richtig wäre aber wohl "U" und dann "18" gewesen. Das haben wir nicht verstanden. Einzige Idee: der rote Pfeil von Süden kommend zeigt ein klein wenig nach links - richtig?

Veranstalter: Ihr musstet links abbiegen zur Kontrolle "U" weil ihr sonst die Strecke kreuzt und das war verboten. Die Kontrolle 18 war leider nicht mehr da.

OE2:

 Da sind wir richtig stolz drauf! Nur 10 Punkte, wir haben zwischen "49" und "17" die "50" verpasst. Lässt sich nicht mehr nachvollziehen, ist aber auch egal.

Veranstalter: Gute Leistung. NK 50 hing Montag noch beim abbauen. Zügige Strecke speziell für den Fahrer gedacht.

 OE3:

 Hier begann unser persönliches Desaster. Wir sind schon zu spät von der Transportetappe gekommen da wir unbedingt tanken mussten. Schön blöd, passiert mir nie wieder. Was ich nicht verstanden habe, ist, dass uns die Überzeit von der Transportetappe auch Zeit in der OE gekostet hat. Bordkarten Startzeit war nämlich die Zeit die wir von der Transportetappe hätten ankommen müssen und nicht die wirkliche, spätere Zeit. Daher fehlten uns in der OE ca. 10 Minuten. Aber das war nachher sowieso egal!

 Mittlerweile im Dunkeln haben wir so etwa 500m nach dem Anfangspfeil die Orientierung verloren, wo sollte denn dieser rote Pfeil hinzeigen? Der ging ja mitten durch die Pampa, keine Ahnung was tun. Bitte um Aufklärung!

Veranstalter: Der Anfangspfeil war die Straße die ihr befahren habt. Da die Rheinbraun das Flussbett verlegt und die Straße neu gebaut hat, ist dieses noch nicht in der Karte aktualisiert. Die Straße in der Karte gibt es nicht mehr.

 Durch diese Aktion geschockt haben wir dann nicht mehr so richtig auf die Spur gefunden. Bis wir mal geschnallt hatten, dass die Häuser alle weg sind! Wir sind die L241 bestimmt viermal hin und her gefahren bis wir die Orientierung wieder hatten. Danach - unter Zeitdruck - haben wir viele Fehler gemacht.

 Zur Krönung habe ich dann noch an der negativen Kontrolle am Bach (roter Punkt auf der Karte 1a) noch rückwärts in einen Graben gewendet. Die Hinterräder standen beide drin, der Auspuff lag auf - keine Chance wieder heraus zu kommen. Und dann die Rettung: ein Mitarbeiter der Rheinbraun war gerade auf Kontrollfahrt und hat uns dann mit meinem Abschleppseil herausgeholfen. Sehr netter Mensch mit viel Verständnis für uns Bekloppte!

Veranstalter: Die Kontrolle mit dem dicken diagonalen roten Strich NK 39, war nicht negativ sondern eine Wendekontrolle. Hättet ihr an dieser Stelle gewendet und die Kontrolle notiert hättet ihr euch nicht fest gefahren. Um dieses zu vermeiden wurde die Wendekontrolle hier eingerichtet. Wir als Veranstalter haben dadurch gelernt vor dem Start mehr erklären zu müssen. Man setzt einfach zu vieles als selbstverständlich voraus. Besonders in den Anfängerklassen. So gab es ein Team was nur die besetzten Kontrollen angefahren ist, weil sie gar nicht wussten das die "Nummern" ebenfalls zu notieren sind.

 Danach lief es dann ganz gut, inzwischen waren wir so sehr aus der Zeit, dass es uns schon wieder fast egal war. In der Ruhe liegt die Kraft! Na ja, die böse Falle mit dem geteilten Pfeil kurz vor dem Ende haben wir dann übersehen. Wir brauchen eine Lupe!!!

Noch mal Danke für die schöne Veranstaltung, wir werden am Ball bleiben. Jetzt stellen wir uns erst mal auf die Mini Europa Rally ein!

Mach es gut, 

Martin Engelbrecht / Mari Jokinen


17. ORI rund um den Kaufpark MSC Huchem Stammeln 08.03.2003

Eine stattliche Anzahl von 35 Teams fand sich am 08.03.03 im Bürgerhaus in Huchem Stammeln ein, um den 2. Lauf zur deutschen Amateur Automobilmeisterschaft des NAVC, eine ORI zwischen den Kohlegruben zu fahren.

Aufgeteilt in 4 Transportetappen und 3 ORI Etappen war das ganze mit 5 Zeitkontrollen versehen, gut gegliedert.
Auf der Strecke war fast alles erlaubt, Kreuzen, Gegenrichtung, nur das Wenden auf freier Strecke nicht. Dadurch waren in der ersten Aufgabe schon die ersten Probleme. Wer kurz nach dem Start schon in Sichtweite zum Sperrschild umdrehte, konnte die NK auf dem Rückweg gar nicht sehen, nur an Sperrschildern darf gewendet werden, und nicht 20m davor. Nach dem 2. Pfeil war noch ein Strich übrig, um an diesen zu kommen musste man nach dem Pfeil noch mal in Gegenrichtung zurück, um den letzten Teil der Aufgabe zu fahren, aber nach dem Pfeil war im Kartenausschnitt keine Möglichkeit um einen Block zu fahren. Hier wollte der Fahrtleiter den 2. Pfeil mit einem E versehen, aber der Computer hatte das einfach nicht mit gedruckt.
Weiter ging es mit einer Aufgabe in einem Lagerhausgelände mit Punkt Strichen und Pfeilen, alles fuhr wild durcheinander, und die Posten hatten viel zu tun. 
Die 2. Etappe, mit 42,6 km die längste, war von der Zeit locker zu schaffen, ein Pfeil musste 3x angefahren werden, aber nicht direkt hintereinander 3x, so wie die Punkte 2x, sondern insgesamt in der Aufgabe 3x. das Ende dieser Etappe war mit der ZK 3 an der Rundfunksende-Anlage von weitem sichtbar.
Die dritte ORI Etappe begann bei Dunkelheit in Altdorf, einem Dorf in dem keiner mehr wohnt, fast kein Haus mehr steht, und keine Straßenbeleuchtung brennt. Dann noch die Wege finden, die man fahren soll. An einem abgestellten Bagger konnte man eine markante Kreuzung eindeutig wieder erkennen. Weiter über Pier zu dem Kartenfehler, der letztes Jahr auch schon drin war zu einem sehr langen Strich quer über den ganzen Kartenausschnitt, einfach beim Feldkreuz links abbiegen, und danach die erste oder 2. rechts. Kurz vor dem Ziel noch 2 Symbole, nur durch einen minimalen Spalt getrennt, den ich übersehen habe. Andere haben dafür die letzte Negativ-Kontrolle mit aufgeschrieben, weil sie unten rechts den kleinen Kartenausschnitt mit der kürzeren Möglichkeit nicht gesehen haben.
Die Kartenausschnitte waren in diesem Jahr farbig, nicht nur die Aufgabenteile waren rot, sondern in manchen Ausschnitten hatten die Autobahnen die gleiche Farbe wie die Striche, einer davon so geschickt an der Ausfahrt platziert, das ich diesen erst im Ziellokal gesehen habe.
Dafür waren die kleinen einkopierten Kartenausschnitte in den Aufgaben sehr gut zu erkennen (letztes Jahr wars nicht so), wenn man nicht gerade seinen Daumen drauf hat, um das Blatt zu halten.
Die Fahrtunterlagen waren sehr gut aufgebaut, man kann hier von einem echten Bordbuch sprechen, mit Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnis
Wenn die Gruppe 2 eine Stunde früher starten würde, bräuchte die Gruppe 1 nicht so lange zur Siegerehrung warten, und die ORI könnte man bei einigermaßen Tageslicht fertig fahren.
Der Aushang der Idealstrecke war groß und deutlich, aber die Kontrollen hatten nur Positionsnummern in der Karte, daneben war eine Liste, in der man die Kontrolle zur Positionsnummer zuordnen musste, dann konnte man suchen, wo diese waren. 

Die Platzierungen zeigen, das diese ORI ein echter Deutscher Meisterschaftslauf war. Die Einheimischen konnten Ihren Heimvorteil diesmal nicht ausspielen, aber im August bei der Gold-Race haben  alle die Möglichkeit zur Revanche, wenn der MSC Huchem Stammeln seinen 2. AM Lauf durchführt.                                                                                                                                                                              M. Lobenhofer


NAVC -LV-Rheinland-Mitte    Jahressiegerehrung am 11.01.2003

Der MSC Huchem-Stammeln war erneut Ausrichter der LV-Jahressiegerehrung. Nur dem persönlichen Einsatz und dem privaten finanziellen Risiko von Manfred Briskot und Willy Willms ist es zu verdanken das es diese Veranstaltung mit ihrem reichhaltigen Programm überhaupt noch gibt. Hinzu kam der lobenswerte Einsatz der Familie Langen, die nicht nur für das gelungene, schmackhafte Buffet verantwortlich waren. Hubertine Holzer unterstützte den Club nicht nur mit Tombolapreisen, sondern stellte im Forjier ihren schmucken NSU 1000 als hübschen Blickfang aus. Über 60 Sportfreunde feierten bei Tanz und Live Musik bis weit nach Mitternacht.

Gudrun: Live mit dem Duo Allegria

  

Gudrun & Miriam beim Live-Auftritt

Trauerlicht am Pokal unseres verstorbenen Sportfreundes: Heinz Esser


MSC Burgring Nideggen  e.V. im DMV

Team: Langen Willi / Willms Willy   Ford Mondeo Sport

Am 23.11.02 fand in Nideggen, Kr. Düren, der letzte Lauf zur WOM statt. Diese Veranstaltung gab es schon bei Schnee und Glatteis, doch dieses Jahr war das Wetter eher mild. Da die Meisterschaft bereits zu Gunsten des Teams Behning/Zeuner entschieden war ging man auch recht locker mit der herausnahme von strittigen Kontrollen um. Nach drei gelungenen Orientierungsetappen lagen wir noch auf Platz 4 in der Gesamtwertung mit einer Fehlkontrolle. Die letzte Etappe forderte Zeit und höhere Ansprüche und wurde auch nur von den Klassen B und C gefahren. Leider wurden die Kontrollen in Untermaubach herausgenommen und wir fielen ins Mittelmaß.

Am Ende belegten wir mit 50 Strafpunkten, Punktegleich mit dem Dritten, Platz 5 in der Klasse. Insgesamt waren 13 B/C Teams und 10 A/N Teams am Start. Sieger wurde das Team Maresch/Witte mit 0 Fehlern vor Krupke/Walter mit 30 Strafpunkten. Es war eine gelungene, zügige Veranstaltung mit ordentlichen, Farbgedruckten Fahrtunterlagen. Bei der Pokalvergabe konnten einige sich das schmunzeln nicht verkneifen, da es sich aus Kostengründen um alten " Vereinsbestand " handelte. Doch wer den rührigen Fahrtleiter P. Hocke nebst seiner Crew kennt, hatte auch dafür Verständnis, da man weiß wie schwer es mittlerweile geworden ist überhaupt noch eine ORI. zu veranstalten und finanziell über die Runden zu kommen.     


6. "GOLD - Race" geschrieben von Martin Engelbrecht:

<<Gold Race 2002>> - Die Feuerprobe ist überstanden!

Unsere erste „offizielle“ Ori in Deutschland ist vorbei, wir sind angekommen und haben uns auch nirgendwo verfahren. Wer uns kennt: dass heißt schon was – ich sage nur „Turin“ und „Karte lesen in Belgien“.

Um eines gleich vorweg zu nehmen: Es hat uns unheimlich viel Spaß gemacht. Ein perfektes Bordbuch, schöne Strecken und anspruchsvolle Aufgaben (jedenfalls anspruchsvoll genug für uns). Schön auch mal in einem gemischten Feld zu fahren, sonst sind wir immer nur ein Mini unter Minis!

Zunächst ging es ja sehr gewohnt los, mit kilometrierten Chinesen zur ersten Sonderprüfung. Unterwegs haben wir dann voller Begeisterung das erste Schild aufgeschrieben: „K“. Dummerweise stand dies für Kontrolle, man bekommt also einen Stempel und schreibt das Schild nicht auf! Und schon waren die ersten Strafpunkte fällig. Aus Fehlern wird man klug ...

Spannend wurde es dann am Dreiländereck in Vaals: Sind wir noch in Holland, schon in Deutschland oder etwa in Belgien? Das jeweilige Länderkennzeichen sollte nämlich beim Grenzübertritt immer notiert werden.

Und überhaupt Belgien! Kaum ist man über die Grenze stimmen die Karten nicht mehr. Zunächst heillose Verwirrung, aber am Ende sind wir doch auf den rechten Weg gekommen (der sehr schlecht war – Willy/Peter: auch Minis liegen ziemlich tief!).

Inzwischen hatte es angefangen zu regnen, aber ich sage immer: eine Rallye in Belgien ohne den typischen Matsch aus Treckerschlamm und sonstigem undefinierbarem Feldwegdreck ist keine Rallye. Rostig-rot-braun macht sich auf frisch poliertem schwarzen Blech besonders gut.

In Eupen haben wir dann auch einen Teil des Feldes wieder gesehen. War schon eine bunte Mischung: Oldtimer, Super Sevens, NSU und auch ein paar „Normale“. Das Feld war eigentlich immer ziemlich auseinander gezogen, bis wir in ein Dorf in Belgien einfuhren. Teilnehmer aus allen Ecken, jeder in eine andere Richtung. Teilweise ratlose Gesichter, aber auch selbstbewußte Schnellfahrer!

Die ständig wechselnden Kartenausschnitte mit unterschiedlichen Maßstäben und Himmelsrichtungen führten bei uns langsam zu anhaltender Verwirrung. Vor allem die „Überlappung“ fanden wir nett. Ich sage nur „M & M“ – die Kontrolle mit dem besonderen Extra!

Und dann – das Ziel so langsam wieder vor Augen: endlich wieder Chinesen! Ich habe mir nie vorstellen können diese Art der Navigation entspannend zu finden.

Kurz vor dem Ziel gab es dann nur noch eine Sonderprüfung und dann zurück in das Start=Ziel - Lokal. Die Siegerehrung hat sich ja leider verzögert und als die Protestdiskussionen an den Nachbartischen kein Ende nehmen wollten (ob die Anderen wohl auch Spaß an der Rallye hatten?) sind wir dann verfrüht wieder gegen Heimat gefahren.

Hier noch mal unseren Dank an das ganze Organisationsteam! Viele der beteiligten „Kontrolleure“ sind leider namenlos geblieben, gerade Ihnen ein besonderes: Danke schön!


1.Int. Eschweiler Classic Tour am 24./25. Mai 2002 des AC Eschweiler

Lauf zur ADAC Gaumeisterschaft für Oldtimer

Mit riskantem finanziellen Aufwand und getrieben von der Vorstellung den Teilnehmern wirklich eine super Veranstaltung zu bieten, ging Fahrtleiter Dieter Heinen an diese Erstveranstaltung heran. Um es vorweg zu sagen, es ist dem Perfektionist D. Heinen und seinem Team wirklich gelungen. Es stimmte einfach "Alles". 14 Tage vor der Veranstaltung konnte jeder an einem Beifahrerlehrgang teilnehmen. Hier war der Zuspruch mit fast 30 Personen schon sehr gut. Man hatte auf 40 Teams gehofft. Das es am Ende gar 68 teilnehmende Fahrzeuge waren, übertraf sämtliche Erwartungen. Es begann schon Freitagabend mit einem gepflegten Sektempfang im Wasserschloss Krambach bei Eschweiler. Am Samstag ging es, nach einem ausgiebigen Frühstück, um 10.01 Uhr, mitten im Herzen der Stadt Eschweiler, richtig los. Es wurden 23 Fahrzeuge in der Klasse Sportlich und 45 Teams zur touristischen Ausfahrt, auf die fast 170 Km lange Reise geschickt. Es gab hochwertige Bordbücher mit exakten Fahrtunterlagen. Im Ort Heistern wurden die ersten Teilnehmerfehler gemacht, bezüglich der Orientierung.

Es folgte ein Slalom in Stolberg. Die hier gefahrene Zeit galt es am Nachmittag zu bestätigen. Im Kalltal folgte die erste GLP. Die erforderlichen Schnitttabellen waren stets im Bordbuch vorhanden. In Lammersdorf gab es eine Sollzeitprüfung ,die allerdings Rückwärts zu bewältigen war. Es folgte im Rotter Wald die nächste GLP. In Kornelimünster war dann  Mittagspause für die Teilnehmer. Es gab 2 Gerichte zur Auswahl. Nach dem RE-Start folgte die OE 2 bei Sief. Bis hierhin waren noch 4 Teams ohne Kontrollfehler. Hier fiel die Vorentscheidung. W. Willms der erstmals mit dem Rallyepiloten Richard Kronen als Fahrer startete, fiel nach 2 übersehenen Kontrollen, aus der Spitzengruppe,. Nun galt es in Belgien wieder Boden gut zu machen, was dann auch gelang. Prüfung 5 war eine Sollzeitprüfung in Raeren (B). Auf deutschem Boden folgte in Roetgen eine weitere OE. Durch die Nordeifel ging es wieder Richtung Stolberg wo der oben erwähnte Slalom anstand. Nun ging es in den Gressenicher Wald, hier folgte auf herrlichen Wegen eine weitere Gleichmäßigkeitsprüfung. Langsam ging es nun zum Ziel Richtung Eschweiler. Hier fand mitten auf dem gut besuchten Marktplatz noch eine Geschicklichkeitsprüfung statt.

Das Team Monshausen/Wüsten begrub hier leider Ihre Siegeshoffnung. Die zahlreichen Zuschauer konnten nun alle hier abgestellten Oldtimer bewundern. Im Ziellokal erwartete die Teilnehmer ein großzügiges Abendessen welches den vorzüglichen Eindruck der Veranstaltung abrundete. Bei der folgenden Siegerehrung gab es verdientermaßen viel Beifall und Anerkennung für den Veranstalter. Man wird sich diese Veranstaltung fürs nächste Jahr sicherlich vormerken. Selten stimmte wohl das Preis-Leistungsverhältnis so, wie bei dieser Oldtimerveranstaltung. P. Engelhardt brachte mit einem Ford A Phaeton aus dem Jahr 1928 das älteste Fahrzeug an den Start. Sieger bei den touristischen Teilnehmern wurden Fischer/Fischer auf einem Opel Admiral Cabrio Bj.1938. In den sportlichen Klassen ging es eng zu. Einen ungefährdeten Gesamtsieg gelang dem Team H.Geitz/O.Kraut auf ihrem Citroen 11 CV Bj. 1953 . Die beiden blieben als einziges Team ohne Kontrollfehler. Das Team Kronen/Willms musste sich auf ihrem Mercedes Benz 180 DB Bj.1960 , gegen etliche Porscheteams währen. Dennoch reichte es zum 2. Platz im Gesamt und Klassensieg. Auf den dritten Gesamtplatz fuhr das Team Monshausen/Wüsten im Porsche 356 A Bj. 1959. Sicherlich etwas mehr versprochen hatten sich Dr. J. Verfürth und D. Göbel auf ihrem Fiat Abarth 124 Rallye. Dennoch Platz 4 im Gesamt. Etwas weiter vorne wurde das Team U.Petry /G. Meierer erwartet. Immerhin hatten die beiden bei der diesjährigen AvD Histo - Monte den 5. Gesamtplatz belegt. Hier in Eschweiler gewannen sie Ihre Klasse und belegten auf ihrem Porsche 914 den 8. Platz im Gesamt.


16. Orientierungsfahrt "Rund um den Kaufpark" MSC Huchem-Stammeln          13. April 2002

Nachdem sich schon in den letzen Jahren der Industrie- & Gewerbepark Eschweiler mit seinen zahlreichen Kreisverkehren und Wendehämmern und seinem geringen Verkehrsaufkommen als sehr geeignet für anspruchsvolle Oriaufgaben erwiesen hatte, ließ Fahrtleiter Willy Willms diesmal die Fahrt dort beginnen, ohne den Teilnehmern Gelegenheit zum "Warmfahren" zu geben.
Viele Teams begannen überhastet und kassierten von Anfang an Fehler. Diese Teams hatten insofern Glück, dass jeder Fehler nur mit maximal 10 Strafpunkten belegt wurde, auch wenn der Fehler zu einer Serie von Fehlkontrollen geführt hatte. So teilte sich das 16 Teams starke Feld der Expertenklasse in OE1 in drei Gruppen. Sechs Teams hatten noch keinen Strafpunkt. Fünf Teams hatten 10 Strafpunkte und weitere fünf Teams hatten bereits 20 Strafpunkte.


Die Aufgabenstellung war einfallsreich und eindeutig, gegenläufiges Fahren und Kreuzen der bereits gefahrenen Strecke waren nicht verboten, man musste nur darauf achten, dass man Striche nicht mehr als einmal in voller Länge befuhr und daß man Punkte unmittelbar hintereinander zweimal zu befahren hatte. Pfeile gab es nicht.


Die zweite Etappe führte in die wegen der Braunkohlegewinnung zum Abbruch freigegebenen Dörfer Inden und Altdorf. Ein von vom Veranstalter eingeplanter Weg war zur wilden Müllkippe verkommen und unpassierbar geworden. Dies wollte der Fahrtleiter durch eine stumme Wendekontrolle klarstellen, aber die peniblen Orifahrer suchten nun von der anderen Seite in den Weg zu gelangen, um das Aufgabenteil zu erfüllen, wobei naturgemäß viel Zeit draufging.
Die dritte Etappe mit langen Feldweggeraden erlaubte zügiges Fahren, aber dabei konnte man leicht übersehen, das die Situation am Friedhof von Müntz zweimal unterschiedlich dargestellt war. Einmal mit den rot eingezeichneten Aufgabenteilen und einmal, etwas abseits, ohne Auf-gabenteile, aber mit mehr Fahrmöglichkeiten. 
Kein Problem für die Gesamtsieger, Peter Tintrup/Norbert Walter, diese fuhren als einzige die Etappen 2 und 3 jeweils mit null Kontroll-Fehlern. Der amtierende West-OM-Meister Norbert Walter aus Rommerskirchen zeigte wieder einmal seine Qualitäten bei einer Veranstaltung die er seit vielen Jahren regelmäßig mitfährt.


Der in der AM zur Zeit führende Andreas Zajitschek aus Wassertrüdingen fuhr das erste Mal im Rheinland und musste Lehrgeld zahlen. Er wurde 15. In der Expertengruppe und fuhr somit ein Streichresultat. Die übrigen AM-Bewerber lagen zwischen Platz 7 und 14 in der Gruppe 2. Die AP-Bewerber rangierten zwischen Platz 2 und 10 in der Gruppe 1.

Adolf Oberthür


10. ORI. "Roemryke Berg" am 09.03.2002 der VG Remscheid

Die Anfahrt begann wie jedes Jahr. Stau auf der BAB hinter Köln ca. 8 Km. Trotz Regenwetter dann die Überraschung: 50 Teams fanden sich am Startplatz ein und Fahrtleiter Günter Bangert gingen auf Grund der vielen Nachnennungen die Bordbücher aus. In  der Klasse C waren es 7 Teams. Bei den B - Startern 12. Erstaunliche 31 Teams in dem Bereich der A- und N- Starter. Die Teilnehmer erhielten Bordbücher mit hochwertigen Fahrtunterlagen. Gleich in der ersten OE, in den Industriegebieten "Neuenhöhe" und "Rielenkamp", viel die Vorentscheidung. Besonders Aufgabe: 7 hatte es in sich: "In dieser Aufgabe darf nicht nach links abgebogen werden"! Natürlich lockte links ein Punkt als nächster erreichbarer Aufgabenteil, aber links ab war ja verboten. Also entschieden wir uns, wie die meisten, für den folgenden Punkt rechts ab. Am Ende aber Pustekuchen: Lösung: Da wir uns ja noch nicht " in " der Aufgabe befanden sondern erst zum 1. Aufgabenteil hin, hätte man links ab gekonnt. Strittig blieb ob man in einem Rundverkehr mit Abzweigungen so wie es der Veranstalter meint " Geradeaus" fährt, oder so wie wir es sahen Gabel-Links fahren vermeidet. Als nähe Hückeswagen die DK 1 erreicht wurde, lag das Team Behning/Zeuner mit 30 Str.-Punkten schon klar in Front.

Die meisten Punkte sammelte hier das Team Beckers/Pitzen mit 140 . Über herrliche Wege um die Bevertalsperre ging es zur DK2. Doch auch hier Vorsicht. Um das letzte Skizzenteil in seiner gesamten Länge nicht doppelt zu befahren musste man an der DK vorbei fahren, den Parkplatz wieder verlassen, um über die Hauptstrasse nach einem Wendehammer zur DK zurück zu kehren. Diese OE schaffte nur das Team Tintrup / Walter mit null. Mit 20 Str.-Punkten waren wir im ersten viertel dieser Etappe. Mit einer gut überlegten Fischgräte in Aufgabe 18 ging es langsam Richtung Ziel nach Radevormwald. Doch wer schon abschaltete machte Fehler. Innerhalb dieser Etappe blieben die Teams Behning/Zeuner und Tintrup/Walter ohne Str.-Punkte. Beide Teams benötigten auch keine Karenz. Ebenfalls mit null Zeitfehlern schnell unterwegs waren die Teams Küfner/Thomas und als einziges B-Team Meisenkothen/Reichler. Am besten gefiel die Strecke   dem Team vom MSC Schlangen Krämer/Stüker, sie waren 84 Minuten unterwegs. Gesamtsieger wurden Behning/Zeuner 40 Str.Punkte vor Tintrup/Walter 50 Str.-P. Immerhin schon 110 Str.-P hatten auf Platz 4  Maresch/Witte. Mit der gleichen Strafpunktzahl, aber 28 Min. langsamer, siegte das Team Kamps/Kamps in der Klasse B. Nach vergeigter OE1 wurden Langen W. und Willms W. sechste in der Klasse B. Noch vor 22.00 Uhr begann die Siegerehrung und man erhielt schon die Ergebnislisten. 

Fazit: Gute Organisation -- Top Fahrtunterlagen -- Herrliche Fahrtstrecke -- Viele besetzte Kontrollen -- Deutliche Sichtkontrollen -- - Verständlicher Fahrerbrief -- Es geht es ohne 1000 und 1 Tücke.  Danke G. Bangert und Co. für diese Klasse - Veranstaltung.


18.NAC Winter-Ori des NAC Duisburg

Sehr früh im Jahr wurde am 26.01.2002 die neue Saison eröffnet. Bei mildem Wetter fanden sich 31 Teams am Startplatz ein. Auf die 5 Seiten des Fahrerbriefes möchte ich nicht näher eingehen, der Zeitfahrplan war schon verwirrend genug. Für uns verlief die OE1 erfreulich gut . Mit nur 6 Strafpunkte lagen wir auf Platz 5 im Gesamt. Nicht auszudenken wenn der DFB am 20.12.01 das Heimspiel des MSV Duisburg auf den Samstagnachmittag der Ori  gelegt hätte.

Gott sei Dank wurde am Freitagabend gespielt. So wurde es eine sehr anspruchsvolle OE nähe des Wedaustadions. Es folgte nach einer mutig langen Verbindungsetappe die OE2 bei Alpen. Da wir mit Elektrikproblemen im Innenraum im wahrsten Sinne des Wortes im dunkeln standen, mussten wir 35 Min. vor Zeitende abbrechen, was uns entscheidend nach hinten warf. Am Ende Platz 9 in der B von 12 Teams. Immerhin belegte unsere Mannschaft den 2. Platz.


22. DMV NEYDECK-FAHRT    24.11.01   MSC Burgring Nideggen      WOM

Es ist schon fast 20 Jahre her... Der MSC Burgring Nideggen hatte an die hundert Mitglieder, veranstaltete neben der jährlichen ORI, immer einen Slalom , die DMV - Rallye Aachen - Düren - und ich war 1. Vorsitzender. Mittlerweile ist Fahrtleiter Peter Hocke fast ein Einzelkämpfer, der den Club am Leben hält. Deshalb ist es zu erklären, das außer den DKs keine besetzten Kontrollen an der Strecke standen. Es war schon erstaunlich wie großzügig der Kr. Düren den Großteil der Strecke  im Kreis Euskirchen genehmigte. Trotz gelegentlicher Schleppetappen war die Fahrtroute, die über Kall  bis nach Gemünd, durch die Eifel führte, sehr selektiv. Gott sei Dank gab es weder Schnee noch Glatteis, sonst hätte es bei einer Fahrtzeit von 3 Stunden, plus 90 Min. Karenz, riesige Probleme gegeben. Es war schon fast dunkel als um 17.01 Uhr das erste Team auf die Strecke ging. Heute musste die Entscheidung um den Sieg in der WOM fallen. Es gab nur noch zwei mögliche Bewerber, um den Titel, Norbert Walter und Michael Zeuner. Auch in der B - Wertung ging es um den Jahressieg.

Die Fahrtunterlagen waren sauber erstellt. Mit rot Eingedruckten Aufgaben in Farbe. Daher waren auch kleinere Pünktchen gut zu sehen. Etwas spärlich war die Anzahl der Sichtkontrollen, doch die hingen, waren gut zu sehen. Leider auch die Negativen NKs und Wendekontrollen. Kleinere Fehler gab es zu bemängeln: So ging es nach Aufgabe 8 weiter mit " Aufgabe 8 " wo  9 gemeint war. Von Aufgabe 10 zur 11 gab es gleich zwei kürzere Möglichkeiten als wie es der Fahrtleiter  meinte. In Abenden durfte man vor dem StvZ "Gerade Aus Pfeil" links abbiegen , sehr zur Überraschung des Veranstalters. Die entsprechenden Kontrollen wurden neutralisiert. Insgesamt wurde es die versprochene, zügige Veranstaltung, ohne allzu hohe Schwierigkeitsgrade. So blieben am Ende auch die Überraschungen aus und die Strafpunkte hielten sich, dank der fairen Bewertung von Fehlern, in Grenzen. Da das Team Behning/Zeuner nicht siegte, sondern lediglich auf Platz drei fuhr, reichte Norbert Walter der 5. Gesamtplatz zum erhofften WOM - Sieg 2001. Herzlichen Glückwunsch! Mit 10 Strafpunkten, eigentlich Null, da hier jedes Team für eine Kontrolle bestraft wurde die es gar nicht gab, wurden Eickelmann / Goworek Gesamtsieger. Mit 30 Strafpunkten, Klassensieg und einen guten 6. Platz im Gesamt, wurden Kamps/Kamps endgültig Sieger in der WOM-  B-Wertung. Glückwunsch für die tolle Saison an den Beiden. Mit Günter Langen als Fahrer wurden wir mit 40 Str.-Punkten Dritter in der Klasse und kamen so auf Platz 8 im Gesamt. 

Ende gut alles gut, den Eindruck machten wohl die meisten Teams am Ende der Veranstaltung. Vielleicht außer Günther Bangert der leider mit einem  A.D.W. die Saison beendete und das obwohl er noch die B-Wertung hätte gewinnen können. Ihm persönlich an dieser Stelle gute Heilungswünsche und eine gesunde neue Saison.  Auf geht es  nun am 5.Januar 2002 nach Leichlingen zur großen WOM - Jahressiegerehrung.  Übrigens....es wurde schon die 1. Ausschreibung für die neue WOM- Saison verteilt......26.01.02  NAC Duisburg !


PSV Oberhausen " Novemberfahrt" am 11.11.01

Es fanden 19 Teams den Weg zum Start. Fahrtleiter Pöhlmann hatte äußerst ordentliche farbige Fahrtunterlagen erstellt. Leider viel zu einfach. Fast alle Teams erreichten mit Vorzeit das Ziel. Der einzig schwierige Teil musste auch noch neutralisiert werden da die guten Teams berechtigter Weise hier anders fuhren als der Veranstalter es sich ausgedacht hatte. So kam es dann das 10 Teams mit O Fehlern das Ziel erreichten. Das Leistungsgewicht bestimmte mit M. Reichler den Sieger.

Wir hatten ein Ortseingangsschild falsch übertragen und waren somit weg vom Fenster. Platz 11 am Ende. Fazit. Zu leicht, viel zu kleine SK Schilder, unterhalb von DIN A4, keine einzige besetzte Kontrolle auf der Strecke. Aber gute Ansätze das es besser wird, sind gegeben.


MSC  Tiefenbach "  9.Schinderhannesori"  am  01.11. 01  Letzter Lauf zur  Deutschen NAVC - Meisterschaft

Sonniges Herbstwetter und eine freundliche Atmosphäre begegneten wir im Hunsrück in der Nähe von Simmern. Die Wildburghalle war Start- und Zielort. Der Veranstalter sorgte hier für leibliche Wohl der Teilnehmer. Es war die Erste große ORI die der Club durchführte. Es war Sportkommissar  Jürgen Volkmer aus Ansbach zu verdanken das die Fahrt den Ansprüchen der Teilnehmer in Etwa gerecht wurde. Wochenlang hat er über eine Distanz von 300 Km mit dem Veranstalter sein Bestes gegeben und das trotz einer fiebrigen Stirnhöhlenvereiterung mit nun leider folgenden OP. Danke und gute Besserung, Jürgen.  Die Übersichtskarte war sauber. Die Fahrtunterlagen waren mit PC gescannt. Da die Pfeile in schwarz so dünn waren und auf den Rand der doppellienigen Straßen lagen  konnte man deren Länge kaum ermitteln. Warum manche Aufgabenteile neben und nicht auf den Wegen eingezeichnet waren ist nicht verständlich. Obwohl die DAM bereits in Kulmbach entschieden wurde waren alle NAVC TOP-Teams erschienen, schließlich war ab Platz 3 noch alles offen.

Es wurde eine geruhsame Fahrt über Kreis.-und Landstrassen. Selten einmal ein Wirtschaftsweg. Einfache Chinesenzeichen, etliche Kilometer ohne Kontrollen schläferten ein und wie es dann so ist machen "Alle" dann simple Fehler. Das dennoch richtig Fehler gemacht wurden lag dann mehr an der unterschiedlichen Deutung der Fahrtunterlagen als in der Schwäche der Teams. Die Entscheidung viel im Ort Sargenroth , am Anfang und zum Ende der ORI.  Am Schluss wurde es dann noch eng . Aufgabe 10 war einfach im Rahmen der Durchführungsbestimmungen nicht zu lösen. Jeder hatte eine andere Variante. So wurden mehrere  Möglichkeiten probiert und die Zeit lief weg. Keiner fuhr hier richtig. Und die Lösung: Ein Glück das es Adolf Oberthür gibt. Nach langem grübeln hatte er die Lösung, leider erst 2 Stunden später im Ziellokal. So hatte der Veranstalter wenigstens eine Wertungsgrundlage und der Sportkommissar einiges zu tun. Zu den Ergebnissen: Wir blieben als einziges Team ohne Zeitfehler und wurden 3. im Gesamt, gefolgt von Gerhards / Oberthür.

Der Sieg ging nach Bayern an das Team Lang/Lang vor Werner/Zajitscheck vom MSF Hesselberg. Der neue DAM-Meister  P.Beckers, an der Seite des noch amtierenden Meisters H. Esser, ging das ganze gelassen an und wurde am Ende 6. im Gesamt. Fazit: Die rührigen Veranstalter müssen und wollen noch einiges lernen um im nächsten Jahr einen erneuten DAM-Lauf durchzuführen. Doch der Applaus der Teilnehmer zum Ende der Siegerehrung zeigte deutlich das hierfür ausreichend Symphatie gewonnen wurde. Mit den erhaltenen 14,43 Punkten erreichten wir in der DAM noch Platz 6. Was dieses Jahr ohne das traumatische Erlebnis von Kulmbach mit 4,54 Punkte alles möglich gewesen wäre...!


ADAC/NAVC "Rund um die Bierstadt Kulmbach am 27.10.01      Lauf zur Deutschen ORI.-Meisterschaft

Selten hat eine Veranstaltung  für so nachhaltige Emotionen gesorgt. Auch heute, nach einigen Tagen Abstand und vielen Telefonaten, fällt es mir schwer einen objektiven Bericht zu schreiben. Selbst Gestern in Tiefenbach gab es nur ein Thema. Eine ganze Saison wurde uns in Kulmbach zu Nichte gemacht. Das wir in Attendorn wo gleichzeitig ein WOM-Lauf stattfand, sichere 43 Punkte liegen lassen mussten, erhöhte unsere  "Freude".  Kurz zu den Fakten: Eine wirklich herrliche Fahrtstrecke. Unmögliche Kartenkopien, es waren 10 ! verschiedene Karten ausgeschrieben. Eine Unmenge an zeitraubenden Aufgaben mit abzumalender Drehpunktskizze. Drei Etappen mit insgesamt an die 180 Km.

Die Zeiten waren unmöglich zu schaffen. Jede einzelne Etappe war fast eine normale ORI- länge. Nicht der NAVC-Grösse entsprechende Sichtkontrollen im herbstfarblichen Outfit erschwerten das Ganze. An ZK 1 war unsere Karenz von 60 Min. fast verbraucht. Mitten in der OE 2 kam uns dann der BMW des stellv. Fahrtleiter entgegen, dieser war bereits dabei die Kontrollen aufzulösen, obwohl wir und andere die noch hinter uns fuhren noch in Wertung waren. Bis ZK 2 gab es für uns " nichts mehr zu notieren". Ab ZK 2 gab es nur noch Eins,  in Wertung zu bleiben. Über Bundes-Kreisstraßen und BAB hetzten wir zum Ziel, welches wir in 50 Min erreichten. Die Sollzeit inklusive "Unmengen" an Fahrtaufträgen betrug " 58 Minuten"!!  Das wir in Wertung blieben war erreicht. Keine Kontrolle in OE 3 , auch egal. Abbrechen mussten ja alle Teams. Nun ging von 19.30 Uhr bis 0.30 Uhr im Ziellokal die Post ab. Ein Protest  jagte den nächsten. Als dann gar mit dem DMSB ? gedroht wurde gab der Sportkommissar fast allem nach, um Überhaupt noch eine Siegerehrung durchführen zu können.

Wir waren zu diesem Zeitpunkt  550 Km weit weg, nämlich fast Zuhause. Nachdem Jeder sein "Süppchen" gekocht hatte, war Ruhe. Alle 7 TEAMS die ADW waren befanden sich in Wertung! Freude von Berlin bis in die Nordeifel. OE 3 wurde übrigens komplett aus der Wertung genommen, natürlich auch die Zeit. Was am Ende blieb, ist: "Ein Ergebnis ohne sportlichen Wert". Uns 4,54 Punkte anstatt 11,63. Ein Fahrtleiter der völlig entnervt mitteilte keine Ori mehr durchzuführen. Doch am Ende war es wie so oft,  Keiner hat was gesagt, gemacht ,oder....?  Sportpräsident Josef Limmer teilte mir am Mittwoch in einem 2 Std. langem Telefonat seine Sorge um die Entwicklung im NAVC Ori-Sport mit. Der Abschlussbericht des Sportkommissars lag auch vor!  Durch Platz vier sicherte sich Peter Beckers vorzeitig den Titel des DAM - Meisters. Glückwunsch an einen der fairsten Teilnehmer . Sein Motto: Leistung vor Protest führte zum verdienten Titel.


13.Ori des MSC Nümbrecht am 29. September 2001 --- 12.Lauf zur WOM 

Drei Sachen treffen fast  immer zu, wenn der MSC Nümbrecht zu seiner alljährlichen ORI ruft: Für die Jahreszeit recht schönes Wetter, Karenzprobleme und  fast alle Teilnehmer stehen bei der Anfahrt im Stau. Wir kamen mit einer halben Stunde noch glimpflich davon. Das Team Olk/Everts und die Fahrerin von A. Oberthür traf es viel schlimmer, diese Teams mussten hinter dem Feld starten. 4 Seiten Durchführungsbestimmungen kamen da gerade recht. Insgesamt, mit Classic Cars, fanden sich 39 Teams am Start. Allerdings nur 11 Teams in den Klassen C und B.  Vorweg sei gesagt das die Fahrtstrecke sehr selektiv war. Kaum Ortschaften, abgelegene Sträßchen und Wege machten echt Spaß zu fahren. Die farbigen Fahrtunterlagen waren exakt, versteckte Kleinstpünktchen sind mittlerweile ja Standart. Ab 14.30 Uhr begann der Kampf gegen die Zeit mit einer GLP.

Während der Gleichmäßigkeitsprüfung gab es kein Einbahnstraßensystem und man hätte gegen den Pfeil kürzer zum nächsten Aufgabenteil gelangen können, was nur wenige Teams richtig machten. Endlich erreichten wir die DK 1. Außer viel Zeit war es gut gelaufen, bis hierhin. Hinter Tintrup/Walter 20 Str.-Punkte, lagen wir, mit noch 3 Teams und 30 Str.-Punkten ganz gut im Rennen.  Es folgte für die Klassen C/B eine Zusatzetappe  im Industriegebiet, die es in sich hatte. Jede Menge kleiner Würmchen und Pfeile auf Folie galt es anzulegen." Vier" verschiedene Maßstäbe, Karten und eine extra Vorgabe der Reihenfolge erschwerten das ganze. Hinter einer Firma waren mit Pylonen  noch zusätzliche Wege geschaffen. Manchmal ging es im Maßstab 1:5000 so: 5m rechts, nach 3m links und um die nächsten Pylonen 2x rechts und wieder zurück. Alles mit Kreuzungsverbot und EBSS. Da wir eine Überlappung nicht bemerkten, einmal Rund um eine Kleinstinsel, fehlte uns bei den nächsten 5 Runden als Folgefehler, immer die gleiche Kontrolle. An Skizze 7 bin ich dann verzweifelt, ich bekam diese einfach nicht angelegt. Unheimlicher Zeitdruck kam hinzu. Endlich am Ziel dieser Etappe angelangt teilte uns der Fahrtleiter mit das die Zeit um 30 Min. verlängert wurde. Toll, hätte man das nicht eher sagen können? Von Oberbantenberg ging es langsam Richtung Nümbrecht. Am Sportplatz nähe Löhe hatte der Parkplatz keine Verbindung zur Straße.

Trotz 2 Kontrollfehler, gut gemacht. Hinter dem Friedhof der Bebauung Steinacker traf uns der Zorn zweier Anwohner. Vor uns ein Teilnehmer dem ein Auto entgegen kam, hinter uns ein weiterer PKW und wir mittendrin. Ein Vorbeikommen war unmöglich. Wir haben gefleht und gebettelt, nach über 15 Min. war der Käferfahrer bereit rückwärts zu fahren. Peinlich, der Weg war in der ersten Übersichtskarte ge. X -t. Unsere Zeit war dahin und wir mussten Aufgabe 16 und teilweise die letzte Aufgabe fallen lassen. Wir erreichten so eben noch innerhalb der Zeit das Ziel. Karenz gab es nicht. Nach dem ersten Aushang war die Welt noch in Ordnung. Als dann Hans Grützenbach seine Funktion im Schiedsgericht wahr nahm und er 4 Kontrollen neutralisieren ließ , waren wir weg vom Fenster. Gesamtsieger wurde das Team Tintrup/Walter vor Behning/Zeuner. Wir erreichten am Ende Platz 4 in der Klasse B und freuten uns über 42 Punkte für die WOM, sowie über die beste GLP-Zeit mit 0,004 Min. Weiter geht es am 6.10.01 mit der Haserundfahrt des AC Bramsche.


17."Nordeifelfahrt" am 01.September 2001
Wertung: DAM-NAVC -.-WOM-.-NRC

Schon im Vorfeld dieser Traditionsveranstaltung gab es Aufregung. Das Racing Team Nordeifel lehnte die Durchführung dieser Fahrt ab. Um die Prädikate zu behalten musste  A.Oberthür neue Partnerclubs suchen und konnte so mit dem CC Jülich und dem 1. Opel Club,beide im NAVC, letztendlich die ORI. durchführen. Obwohl die ORI. im letzten Jahr noch sehr schlecht bewertet wurde trauten sich 30 Teams  an den Start. Darunter alle DAM-Anwärter aus Bayern. Es sei vorweg gesagt, Fahrtleiter A. Oberthür ist es gelungen eine wesentlich bessere Veranstaltung als noch im letzten Jahr zu präsentieren.  Vor dem Start nahm alles seinen "gewohnten" Lauf. Die Papierabnahme öffnete 45 Min. später. Der Start verzögerte sich um 15 Min. weil im erfrischenden Regen noch eine Fahrerbesprechung stattfand. Wir erhielten 12 Seiten Fahrtaufträge in schwarz/weiß mit Schwarz eingemalten Fahrtaufgaben. Die Kopien waren von hochwertiger Qualität.

Fairer Weise waren Punkte mit einem Kreis versehen. Dennoch war es unheimlich schwer alle Skizzenteile zu entdecken. Lösung: farbige Fahrtaufträge. Warum es von einem idealen Startplatz wiederholt in den hochreflektierten Touristenort Kornelimünster ging, wo es Wendekontrollen in engster Bebauung zu suchen galt, wird Adolfs Geheimnis bleiben. Dieser Teil wurde später neutralisiert. Schon nach einigen Kilometern stellten wir fest das das Verstecken von Fahrtaufträgen, erlebt beim RT Albatros, noch zu topen ist. Mit E versehene Fahrtaufträge galt es als letztes zu befahren. Der Längsstrich von einem E war beides: E und Fahrtauftrag gleichzeitig! Ich ahne schon was demnächst auf uns zu kommt: Ein Skizzenteil wird mehrfach zu befahren sein weil darunter ja noch viele andere Skizzenteile liegen! Gut durchdacht und nicht gelöst wurde die Anforderung in den Durchführungsbestimmungen "Falls in einer Aufgabe Gegenrichtung verboten ist, bleibt die nach dieser Regel gefahrene Strecke Einbahnstraße". Wer diese Gegenrichtung an einer versetzten Kreuzung nicht ignorierte wurde mit 2 Wendekontrollen belohnt. Rätsel gab es im Ort Zweifall, wo ein nicht gewollter Punkt mit Kreis und ein langer "Strich" vor dem A=Anfang weder Sinn noch Lösung ergaben. Wer vor dem Ort Rott wie " immer schon" einen bekannten Linksbogen zum Skizzenanfang fuhr wurde unangenehm überrascht. Adolf hatte einen neuen Wendehammer entdeckt.

Wer nicht um das Feuerwehrhaus herum fuhr wurde gleich  mit 3 Kontrollfehlern "bestraft". Über Roetgen ging es wie erhofft nach Belgien. Hier wartete ein "Pfeilwurm" auf uns . Die Pfeile überlappen um 2 bis 3 mm, so die Vorgabe. Wer wie ich, diese "Neue" Aufgabenstellung nicht richtig deutete erntete Big-Points. Dennoch war diese Aufgabe gut durchdacht und Fehlerfrei. Als bei Aufgabe 12 die Gesamtkürzeste Strecke gefordert war standen schon einige Teams unter Zeitdruck. Auch diese Aufgabe war anspruchsvoll und präzise ausgearbeitet. Das man auch in Belgien nicht zu oft die gleiche Schleife fahren darf, zeigte ein Anwohner der gleich mehrere OKs entfernte was eine mildere Bestrafung bei Fehlern zur Folge hatte. Unmittelbar vor dem Ziel leistete sich das Gesamtsiegerteam P.Tintrup/ N. Walter noch den Luxus eine Wendekontrolle zu übersehen. Die Siegerehrung fand im Belg.Ort Raeren statt. Wer kein Fischgericht mochte hatte hier ein Essen zur Auswahl. In Erfahrung des letzten Jahres machten hiervon nicht allzu viele Gebrauch . Doch auch hier ging alles zügiger als befürchtet. 


Fazit: Adolf Oberthür hat viel Arbeit in diese ORI. gesteckt. Etwas weniger kann manchmal mehr sein, bezüglich Durchführungsbestimmungen und Aufgabenstellung. Eine gerechtere Bestrafung  bei einzelnen Fehlern müsste gegeben sein. Das Hauptaugenmerk sollte im Lösen und nicht im Suchen der Aufgabenteile liegen. Die Fahrtstrecke ist Ausbaufähig. Die gesamte Veranstaltung gibt allen Anlass auf die Hoffnung das im kommenden Jahr wieder die gewohnte Qualität erreicht wird.  Leider fehlt bis Heute 7.9.01 noch die Ergebnisliste.

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